Rosenheim schlägt Alarm: Igel in Gefahr
Wie Gartenbesitzer mit einfachen Maßnahmen den Braunbrustigel schützen können

Der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) zählt zu den bekanntesten heimischen Säugetierarten Bayerns. Doch trotz seiner Präsenz in Gärten, Parks und Friedhöfen schrumpft sein Lebensraum zunehmend. Die Stadt Rosenheim warnt nun vor dem deutlichen Rückgang des Igelbestands und mahnt zum Handeln.
Gefährdung durch menschliche Einflüsse
Verschiedene Faktoren setzen dem Igel zu: Die fortschreitende Flächenversiegelung sowie der Klimawandel machen dem nachtaktiven Insektenfresser das Leben schwer. Auch der Einsatz von Pestiziden in privaten und öffentlichen Grünanlagen trägt dazu bei, dass das Nahrungsangebot schwindet.
Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist der Igel besonders geschützt. Seine ökologische Bedeutung als natürlicher Schädlingsbekämpfer unterstreicht die Dringlichkeit des Handelns.
Praktische Maßnahmen für den Igelschutz
Schon im eigenen Garten lassen sich mit einfachen Mitteln wichtige Beiträge zum Schutz des Braunbrustigels leisten. Gartenbesitzende sind daher aufgerufen, folgende Maßnahmen umzusetzen:
Weitere Informationen und Unterstützung
Das Bayerische Landesamt stellt auf seiner Webseite vertiefende Informationen sowie Publikationen zum Igelschutz zur Verfügung.
Fragen zum Igelschutz können jederzeit an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umwelt- und Grünflächenamts in Rosenheim gerichtet werden.
Mit erhöhtem Engagement im eigenen Garten kann jede und jeder dazu beitragen, den Schutz des heimischen Igels nachhaltig zu stärken. So bleibt der Braunbrustigel hoffentlich auch für kommende Generationen ein vertrauter Anblick in Rosenheim und darüber hinaus.
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