Rosenheim gestaltet Zukunft für ältere Menschen

Innovative Konzepte und Vernetzung für ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause

Rosenheim gestaltet Zukunft für ältere Menschen
Bild zum Beitrag© Redaktion Rosenheim

Die Stadt Rosenheim reagiert auf den demografischen Wandel mit innovativen Konzepten, um älteren Bürgerinnen und Bürgern ein gutes Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen. Die wachsende Zahl älterer Menschen erfordert neue Wege in der Seniorenpolitik, die Teilhabe, Selbstständigkeit und soziale Einbindung fördern.

Workshop als Impulsgeber für neue Konzepte

Im Rathaus fand kürzlich ein Workshop statt, an dem neben Vertretern der Stadt auch die Körber-Stiftung sowie der Landkreis Ebersberg beteiligt waren. Zudem nahmen insgesamt 18 Personen, darunter Demographieverantwortliche aus ganz Deutschland, teil. Im Fokus der Veranstaltung stand die Entwicklung passgenauer Angebote für ältere Rosenheimerinnen und Rosenheimer.

Oberbürgermeister Andreas März betonte in diesem Zusammenhang: „Wir müssen jetzt Angebote erarbeiten, die passgenau für ältere Rosenheimerinnen und Rosenheimer sind. Dabei kann schon ein gemeinsamer Treffpunkt oder ein mobiler Mittagstisch verlässlich unterstützen.“

Im Workshop wurden zudem verschiedene Finanzierungsmodelle diskutiert. Zur Sprache kamen unter anderem:

  • Crowdfunding sozialer Projekte durch Bürgerinnen und Bürger
  • Kooperationen mit Krankenkassen
  • Ziel ist es, tragfähige Strukturen zu schaffen, die dauerhaft Teilhabe und Unterstützung sichern.

    Sozialraumorientierung als Leitgedanke

    Die Stadt Rosenheim setzt gezielt auf

    . Dieser Ansatz, der bereits in der Jugendarbeit erfolgreich war, wird nun auf die Seniorenarbeit übertragen.

    In den Sozialräumen Nord, Ost und West koordinieren Akteure aus Pflege, Sozialarbeit und Nachbarschaftshilfe gemeinsam Maßnahmen und Angebote für Seniorinnen und Senioren. Die individuellen Bedürfnisse der Älteren stehen dabei im Mittelpunkt, um lebensnahe und flexible Unterstützung zu bieten.

    Regionale Vernetzung als Erfolgsfaktor

    Die strukturierte Zusammenarbeit verschiedener Akteure und Einrichtungen innerhalb der Sozialräume sorgt dafür, dass ältere Menschen nicht isoliert werden, sondern aktiv an der Gesellschaft teilhaben können. Angebote wie gemeinsame Treffpunkte oder mobile Mittagstische stärken das Gemeinschaftsgefühl und wirken der Einsamkeit entgegen.

    Darüber hinaus wird geprüft, wie Bürgerinnen und Bürger selbst stärker in die Gestaltung und Finanzierung solcher Projekte eingebunden werden können.

    Weitere Schritte und Ausblick

    Die Stadt Rosenheim plant, die gewonnenen Impulse aus dem Workshop in konkrete Maßnahmen zu überführen. Durch die Vernetzung von regionalen Kräften und die Entwicklung neuer Finanzierungswege sollen zielgerichtete Angebote für die älter werdende Stadtgesellschaft geschaffen werden. Das Ziel bleibt klar: Möglichst lange selbstbestimmt und gut in den eigenen vier Wänden leben zu können.

    Mit der Ausrichtung auf Sozialraumorientierung setzt Rosenheim einen wichtigen Schritt, um auf den gesellschaftlichen Wandel konstruktiv zu reagieren und ein solidarisches Miteinander zwischen den Generationen zu stärken.

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