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EU-Sommerakademie in Passau: 55 Teilnehmende entwickeln Projektideen zu Europa

Grundlagen europäischer Demokratie, Austausch mit Europaabgeordneten und Impulse zu Geschichte und Geopolitik

EU-Sommerakademie 2026 in Passau: Junge Menschen entwickeln Ideen für Europas Zukunft
Die Teilnehmenden der EU-Sommerakademie 2026 vor dem Gebäude der Universität Passau, 5. August 2026. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/106967 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.© Redaktion Passau (Pressemitteilung)

55 junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren aus Deutschland und Österreich haben vom 3. bis 6. August an der EU-Sommerakademie der Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland und Österreich in Passau teilgenommen. Im Mittelpunkt der vier Tage standen die Grundlagen der europäischen Demokratie, aktuelle europapolitische Herausforderungen und die Entwicklung eigener Projektideen für das persönliche Umfeld der Teilnehmenden.

Auseinandersetzung mit Demokratie, Geschichte und Geopolitik

Während der Sommerakademie befassten sich die Teilnehmenden mit zentralen Fragen der europäischen Demokratie. Bei einer Führung durch die KZ-Gedenkstätte Mauthausen setzten sie sich mit der historischen Verantwortung Europas sowie mit der Bedeutung von Frieden, Demokratie und europäischen Werten auseinander.

Ein Impulsvortrag an der Universität Passau widmete sich dem Thema „EU-Erweiterung aus der Perspektive geostrategischer Überlegungen“. Dabei ging es um aktuelle geopolitische Herausforderungen und Perspektiven der europäischen Integrationspolitik.

Austausch mit Europaabgeordneten und Entwicklung eigener Projekte

Wichtiger Bestandteil der Sommerakademie war zudem der Austausch mit den Europaabgeordneten Birgit Sippel (SPD/S&D) und Helmut Brandstätter (NEOS/Renew Europe) zu aktuellen europapolitischen Themen. Diese Gespräche bildeten ebenso wie die inhaltlichen Programmpunkte eine Grundlage für die Ideenwerkstatt der Veranstaltung.

Ein Schwerpunkt lag auf der Ausarbeitung eigener Initiativen, mit denen der Dialog über Europa über die Sommerakademie hinaus in Schulen, Vereinen, Hochschulen oder lokalen Gemeinschaften gefördert werden soll. Die bei der Werkstattkonferenz vorgestellten Projektideen reichten von digitalen Plattformen zur Förderung politischer Beteiligung über Dialog- und Begegnungsformate für junge Menschen bis hin zu interaktiven Bildungsangeboten an Schulen.

Teil des Netzwerks gemeinsamfuer.eu

Die EU-Sommerakademie wird von den Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland und Österreich organisiert. Sie ist Teil des Netzwerks gemeinsamfuer.eu, einer Initiative des Europäischen Parlaments zur Stärkung der demokratischen Teilhabe in der Europäischen Union.

Nach Angaben der Veranstalter bringt gemeinsamfuer.eu engagierte Menschen aus ganz Europa zusammen, die sich für Demokratie, europäische Werte und bürgerschaftliches Engagement einsetzen. Das Netzwerk unterstützt sie dabei, eigene Aktivitäten zu entwickeln und sich aktiv am demokratischen Leben in der EU zu beteiligen.

Kostenlose Registrierung für Interessierte

Wer Teil des Netzwerks werden möchte, kann sich auf gemeinsamfuer.eu kostenlos registrieren. Darüber erhalten Interessierte regelmäßig Neuigkeiten aus dem Netzwerk sowie Informationen, sobald der Termin für die nächste EU-Sommerakademie 2027 feststeht.

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