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Neumarkt wird Wissenschafts-Hotspot

TH Nürnberg erweitert Standort mit neuen Studiengängen und Forschungsprojekten – Professorenzahl verdoppelt sich

Von Redaktion Neumarkt in der Oberpfalz14.11.25, 10:57

In diesem Artikel

MO
Markus Ochsenkühn
LS
Linus Sklenarz
NO
Niels Oberbeck
AF
Albert Füracker
MB
Markus Blume

Mit einem Jahr nach der feierlichen Eröffnung der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm am Standort Neumarkt verstärkt sich das studentische und wissenschaftliche Leben auf dem Campus deutlich. Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn betonte im Rahmen der Eröffnung der Nachhaltigkeitskonferenz die positive Entwicklung und den Beitrag der Hochschule zur Attraktivität der Stadt als Wirtschafts- und Bildungsstandort.

Neue Studiengänge und Ausbau der akademischen Angebote

Der Neumarkter Hochschulstandort geht mit der Zeit: Mit dem Wintersemester wird das Studienangebot erweitert. Zum bestehenden Bachelor-Studiengang „Management Öko-Branche“ kommt nun der Master-Studiengang „Nachhaltige Ernährungssysteme, Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft“ hinzu. Durch die Erweiterung steigt die Zahl der Professoren auf dem Campus von drei auf sechs an.

Bedeutung für Region und Hochschule

Oberbürgermeister Ochsenkühn zeigte sich erfreut über die Fortschritte und erinnerte an eine wichtige Gesprächsrunde im Juni, die er gemeinsam mit Verwaltungsdirektor Linus Sklenarz initiiert hat. Teilnehmer waren unter anderem Ohm-Präsident Professor Dr. Niels Oberbeck und die bayerischen Staatsminister Albert Füracker (Heimat und Finanzen) sowie Markus Blume (Wissenschaft und Kunst). Laut Ochsenkühn war dieses Gespräch ein weiterer Meilenstein für die Entwicklung des Hochschulstandorts Neumarkt.

Forschung mit bundesweiter Ausstrahlung

Im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitskonferenz stand das Projekt „Besser.essen“, das vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung mit 1,6 Millionen Euro gefördert wird. Die Leitung des Projekts liegt beim Neumarkter Campus, der dabei eng mit Unternehmen und weiteren Forschungseinrichtungen kooperiert. Dieser Erfolg unterstreicht die herausragende Kompetenz der Professoren am Standort und sorgt auch auf Bundesebene für Anerkennung.

Kurz erklärtKreislauf- und Ressourcenwirtschaft

Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das darauf abzielt, Ressourcen besonders effizient zu nutzen, Abfälle zu vermeiden und Produkte sowie Materialien möglichst lange im Umlauf zu halten.

Perspektiven für den Hochschulstandort Neumarkt

Die Planungen für die Initiative „Ohm 2030“ sehen eine weitere Aufstockung des Professorenteams auf insgesamt zehn vor, sollte der eingeschlagene Wachstumskurs fortgesetzt werden. Bis dahin rechnet die Hochschule mit rund 400 Studierenden am Standort. Damit möchte die Stadt die Weichen für eine innovative Entwicklung stellen.

Neumarkt als Zukunfts-Hotspot

Die Vision von Oberbürgermeister Ochsenkühn ist klar: Neumarkt soll sich als Zukunfts-Hotspot im Herzen Bayerns etablieren. Neben der Unterstützung für Familienunternehmen setzt die Stadt auf die Schaffung neuer Ansiedlungsmöglichkeiten für Unternehmen und Investitionen in Innovationshubs wie das „Makers’ Home“. Ziel ist es, jungen, motivierten Fachkräften eine attraktive Perspektive zu bieten und Neumarkt langfristig als Standort für Wissenschaft und Wirtschaft zu festigen.

Die Entwicklung der Hochschule und die damit verbundenen Projekte zeigen bereits jetzt, wie wichtig und wirkungsvoll die gezielte Förderung von Bildung und Forschung für die Zukunftsfähigkeit einer Region ist. Mit weiteren Ausbaustufen und innovativen Ideen bleibt Neumarkt am Puls der Zeit.

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Neumarkt wird Wissenschafts-Hotspot
Foto: neumarkt.de

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