Neuer LKW-Kipper für das THW in Neumarkt
Stadt und Förderverein modernisieren Fahrzeug für Katastrophenschutz und technische Hilfe

Die Stadt Neumarkt setzt ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Ehrenamts im Katastrophenschutz. Im Rahmen einer offiziellen Übergabe im Rathaus erhielt der Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW) Neumarkt einen neuen LKW-Kipper. Das vielseitig einsetzbare Fahrzeug stärkt die Einsatzfähigkeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, sowohl im Bereich technischer Hilfeleistungen als auch im Katastrophen- und Zivilschutz.
Wertschätzung für das Ehrenamt
Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn betonte bei der feierlichen Übergabe die unverzichtbare Rolle des ehrenamtlichen Engagements für die Sicherheit der Bevölkerung in Neumarkt und der umliegenden Region. Die Stadt würdigt damit gezielt die Arbeit der Freiwilligen, die sich tagtäglich für den Schutz und die Unterstützung ihrer Mitbürger einsetzen.
Stärkung des Fuhrparks durch LKW-Kipper
Der neue LKW-Kipper, ein gut erhaltenes Gebrauchtfahrzeug aus dem Jahr 2013, war bisher beim städtischen Bauhof im Einsatz. Durch sorgfältige Pflege sowie gezielte Instandsetzungsmaßnahmen und Umbauten konnte das Fahrzeug in einen vollwertigen Bestandteil des THW-Fuhrparks verwandelt werden.
Umbau dank Förderverein und Eigenleistung
Thomas Seger, 1. Vorstand des Fördervereins Katastrophenschutz, erklärte die umfangreichen Arbeiten, die notwendig waren, damit das ehemals orangefarbene Winterdienstfahrzeug als THW-Fahrzeug genutzt werden kann. Der Förderverein investierte rund 25.000 Euro und viel Eigenleistung, um moderne Signal- und Kommunikationstechnik zu integrieren und das Fahrzeug im charakteristischen THW-Blau zu gestalten.
Zusammenarbeit als Erfolgsmodell
Ortsbeauftragter Benedikt Aurbach vom THW Neumarkt hob hervor, dass die Fahrzeugübergabe eine besondere Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit sei. Die Unterstützung ermögliche dem Ortsverband, auch in Zukunft noch schneller und effizienter Einsätze leisten zu können.
Auch MdB Susanne Hierl dankte den Beteiligten. Sie verwies darauf, dass lokale Fördervereine und Partnerschaften mit Kommunen entscheidend seien, um die Einsatzbereitschaft des THW vor Ort gezielt zu fördern. Während die Grundausstattung des Technischen Hilfswerks Bundessache ist, seien solche regionalen Kooperationen für zusätzliche Investitionen unabdingbar.
Bevölkerungsschutz als gemeinsame Aufgabe
Die Übergabe des LKW-Kippers steht stellvertretend für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hilfsorganisationen wie dem THW. Gemeinsam verfolgt man in Neumarkt das Ziel, den Bevölkerungsschutz weiter auszubauen und eine leistungsfähige Gefahrenabwehr sicherzustellen.
Die partnerschaftliche Unterstützung für das THW unterstreicht den hohen Stellenwert des Ehrenamts. Während die Herausforderungen im Bevölkerungsschutz weiter wachsen, ist solch eine Kooperation ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit der Gemeinschaft.
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