JURA-Volksfest 2025 begeistert 300.000 Besucher
Neumarkt erlebt friedliches Fest mit einzigartiger Pferdeschau und erfolgreichem Ablauf

Das JURA-Volksfest 2025 in Neumarkt kann auf eine erfolgreiche Bilanz blicken: Elf Tage lang feierten rund 300.000 Gäste bei bestem Wetter unter dem Motto eines friedlichen und sicheren Festverlaufs. Vertreter der Stadt, Veranstalter und Sicherheitskräfte ziehen ein durchweg positives Fazit und bedanken sich bei allen Beteiligten.
Rückblick auf die Highlights
Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn betonte in seiner Rückschau die besondere Atmosphäre während der Festtage: „Heute bin ich tatsächlich etwas wehmütig. Denn elf Tage JURA-Volksfest waren für die Neumarkterinnen und Neumarkter sowie für unsere Gäste ein tolles Erlebnis. JURA-Zeit bedeutet, dass eine besondere Stimmung Einzug hält. Das Volksfest verändert den Rhythmus des Lebens in der Stadt. Und so war das auch dieses Jahr.“
Die Organisation und Durchführung wurde dabei von vielen engagierten Menschen getragen. Hierfür dankte Ochsenkühn insbesondere Hauptamtsleiter Thomas Thumann, Mitarbeiterin Mira Hollweck, Festwirt Marco Härteis sowie dem städtischen Bauhof und der Stadtgärtnerei.
Ein Fest der Begegnung und Sicherheit
Festreferent Franz Düring, der das Amt nach sechs Jahren verabschiedet, zog ein emotionales Fazit: „2025 war in mehrfacher Hinsicht ein ganz besonderes Erlebnis. Zum einen durften wir wieder ein wunderbares, bestens besuchtes Fest bei traumhaftem Wetter erleben – zum anderen ist es meine letzte Rolle als Festreferent.“ Besonders hob er die friedliche und unfallfreie Durchführung sowie die Höhepunkte wie die Pferde- und Fohlenschau hervor.
Auch das Festwirtsehepaar Marco und Sabine Härteis zeigte sich zufrieden. Trotz eines geringeren Getränkeumsatzes überwog die Freude über die harmonische Stimmung und einen störungsfreien Verlauf. Sie dankten der Stadt und ihrem Team für ihren engagierten Einsatz.
Stimmen der Schausteller und Organisatoren
Schaustellersprecher Günter Wunderle stellte fest, dass im Bereich der Fahr- und Schaugeschäfte weniger Gäste unterwegs waren als in vergangenen Jahren. Hitzeperioden am Nachmittag wirkten sich auf den Besucherandrang aus. Dennoch sei die Bilanz insgesamt positiv.
EPHK Alois Breinbauer von der Polizei Neumarkt berichtete von wenigen Einsätzen und einem friedlichen Festverlauf. Insbesondere ist die Entwicklung bei Körperverletzungsdelikten weiterhin rückläufig, nur eine vorsätzliche Körperverletzung wurde zur Anzeige gebracht. Allerdings traten vermehrt Verkehrsdelikte im Umfeld des Festes auf.
Der Sicherheitsdienst KR Security, vertreten durch Ordnungsdienstleiter Martin Dostal, lobte die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten. Der reibungslose Ablauf und die ausgelassene Atmosphäre unter den Besucherinnen und Besuchern wurden besonders hervorgehoben.
Starke Nutzung des ÖPNV-Angebots
Melanie Ullermann, Verkehrsleiterin ÖPNV/Stadtbus bei den Stadtwerken Neumarkt, berichtete über eine gute Annahme des Sonderverkehrs zum Volksfest: An elf Tagen wurden mehr als 4.000 Fahrkarten verkauft. Die extra eingesetzten Volksfestbusse waren gut ausgelastet, bei den Tickets lagen die Zahlen etwas unter dem Vorjahr. Auffallend: Es gab weder Ausfälle noch Unfälle, auch zusätzliche Reinigungen waren nicht nötig.
Fazit und Ausblick
Das JURA-Volksfest 2025 bleibt als positives Beispiel für eine große, sichere und abwechslungsreiche Veranstaltung in Erinnerung. Die Messlatte für das kommende Jahr liegt hoch – Veranstalter und Stadt bereiten sich bereits mit neuen Ideen auf die nächste Auflage vor.
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