JURA-Volksfest Neumarkt: Keine Tiere im Einsatz und angepasster Festzug

Witterungsbedingt fallen Reit- und Eselgruppen aus; Festwagen werden von Traktoren gezogen und es gibt Sonnenschirme sowie eine Wasserstation.

JURA-Volksfest Neumarkt: Keine Tiere im Einsatz und angepasster Festzug
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Die Stadt Redaktion

Beim Festzug des JURA-Volksfests in Neumarkt werden in diesem Jahr witterungsbedingt keine Tiere eingesetzt. Wie die Stadt Neumarkt als Veranstalterin mitteilt, wurde die Entscheidung angesichts der aktuellen Wetterprognose mit Temperaturen deutlich über 30 Grad nach Gesprächen mit Fachstellen und in Abstimmung mit dem ansässigen Veterinäramt getroffen.

Nach Angaben der Stadt sind in der Innenstadt am Sonntag noch einmal 4 bis 5 Grad mehr zu erwarten als in der Vorhersage angegeben. Unter den kurzfristig nicht mehr veränderbaren Rahmenbedingungen des Festzugs sei deshalb ein einmaliger Ausschluss der geplanten Tiere beschlossen worden.

Keine Pferde, Esel und Reittiere im Zug

Von der Änderung betroffen sind mehrere Programmpunkte des Festzugs. Die Ehrengäste fahren nicht in Kutschen mit, sondern gemeinsam auf einem großen Festwagen, der von einem historischen Traktor gezogen wird. Auch einige Vereine müssen auf die ursprünglich vorgesehenen Kutschen verzichten. Reitergruppen sowie Eselgruppen können ebenfalls nicht mit Tieren teilnehmen.

Unverändert am Festzug beteiligt bleiben die Festwagen, die ursprünglich mit Pferdegespannen vorgesehen waren. Diese werden in diesem Jahr jedoch ausnahmsweise von Traktoren statt von Pferden oder Eseln gezogen.

Zusätzliche Maßnahmen wegen der Hitze

Die hohen Temperaturen betreffen nach Angaben der Stadt nicht nur Tiere, sondern auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Zuschauenden. Deshalb wurden von der Festbrauerei zusätzliche Sonnenschirme bestellt. Diese sollen entlang der Marktstraße und am Eingang des Festplatzes aufgestellt werden.

Außerdem wird mit Unterstützung der Neumarkter Glossnerbräu eine Wasserstation auf Höhe der Rathaus-Apotheke eingerichtet. Dort geben Mitarbeiter der Festbrauerei gekühlte Getränke an Festzugteilnehmer aus. Die Stadt bittet alle Teilnehmer und Besucher, selbst für ausreichenden Sonnenschutz zu sorgen.

Stadt will an Tradition festhalten

Die Stadt betont zugleich, dass es sich um eine einmalige Entscheidung handelt. Nach Angaben von Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn sollen die Tradition mit Pferden und Eseln beim Festzug sowie die Pferdeschau grundsätzlich erhalten bleiben. Dafür wolle man sich für angepasste Rahmenbedingungen einsetzen.

Für künftige Festzüge hat der Oberbürgermeister nach Angaben der Stadt mit der Verwaltung bereits eine zeitliche Verlegung in die kühleren Morgenstunden diskutiert. Das Thema solle nun mit den Gremien des Stadtrats sowie mit weiteren betroffenen Gruppen und Institutionen abgestimmt werden. Ziel seien optimierte Rahmenbedingungen, damit auch künftig ein abwechslungsreicher und traditioneller Festzug mit Mensch und Tier möglich bleibt.

Route und Beginn des Festzugs

Der Festzug startet am Sonntag um 14 Uhr in der Freystädter Straße. Die Strecke führt über die Ringstraße und die Bahnhofstraße mit Gegenzug, weiter durch die Marktstraße und entlang des Kurt-Romstöck-Rings zum Festplatz. Am Eingang des Festplatzes wird der Zug wieder moderiert.

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