Drogenprävention an Neumarkter Schule

Streetworkerin Manuela Beck informiert rund 120 Schüler über Risiken, Hilfsangebote und den Umgang mit Drogen

Drogenprävention an Neumarkter Schule
Bild zum Beitrag© Redaktion Neumarkt in der Oberpfalz

An der Mittelschule an der Weinberger Straße in Neumarkt hat eine Präventionsveranstaltung für rund 120 Schülerinnen und Schüler stattgefunden. Im Mittelpunkt stand die Arbeit von Streetworkerin Manuela Beck, die sich in der Turnhalle vorstellte und über den Umgang mit Drogen sprach. Die Veranstaltung verband Information, Austausch und Prävention und sollte den Jugendlichen sowohl die Aufgaben von Streetwork näherbringen als auch für Risiken und Folgen des Drogenkonsums sensibilisieren.

Streetwork als Thema im direkten Kontakt

Zu Beginn der Veranstaltung erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Aufgaben und die Arbeitsweise von Streetwork. Ziel war es, die Person hinter dem Angebot sichtbar zu machen und Vertrauen aufzubauen. Gleichzeitig ging es darum, die Funktion von Streetwork verständlich zu erklären und einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema zu schaffen.

Manuela Beck informierte im weiteren Verlauf über grundlegende Aspekte rund um Drogen. Dabei ging es um verschiedene Substanzgruppen, unterschiedliche Konsumformen und mögliche Folgen. Die Inhalte waren so aufbereitet, dass sie sich direkt an die Lebensrealität der Jugendlichen richteten und eine offene Auseinandersetzung ermöglichten.

Interaktiver Zugang und offener Austausch

Ein zentrales Element der Veranstaltung war ein interaktives Online-Tool. Darüber konnten die Schülerinnen und Schüler anonym ihr Vorwissen einbringen und Fragen stellen. So entstand ein offener Austausch, ohne dass sich einzelne Teilnehmende in den Vordergrund stellen mussten.

Die anonymisierte Beteiligung unterstützte das Ziel, Hemmschwellen abzubauen und das Thema Prävention auf eine zugängliche Weise zu vermitteln. Der Ablauf zeigte, dass Präventionsarbeit nicht nur informativ, sondern auch dialogorientiert gestaltet werden kann.

Prävention, Risiko und Hilfe

Inhalte wie Risikoeinschätzung, Prävention und vorhandene Hilfsangebote wurden praxisnah erläutert. Ergänzt wurde der Vortrag durch einen anonymisierten Erfahrungsbericht eines Klienten. Dadurch erhielt die Veranstaltung zusätzliche Anschaulichkeit, ohne den Fokus vom präventiven Charakter zu nehmen.

Ein besonderes Anliegen von Manuela Beck war es, den Jugendlichen zu vermitteln, dass es wichtig ist, Hilfe anzunehmen und auch anderen Unterstützung anzubieten. Damit rückte neben der Information über Risiken auch der konkrete Umgang mit schwierigen Situationen in den Mittelpunkt.

Abschluss mit Wissensüberprüfung

Am Ende der Veranstaltung konnten die Schülerinnen und Schüler ihr neu erworbenes Wissen in einem Quiz testen. Gleichzeitig bot dieser Abschluss die Möglichkeit, noch einmal zu reflektieren, was vom Vortrag hängen geblieben ist.

Begleitet wurde die Veranstaltung von den Schulsozialarbeiterinnen Lorena Bajgora und Sabrina Seitz. Sie betonten präventive Angebote wie diese als wichtigen Bestandteil der schulischen Arbeit. Damit wurde deutlich, dass Prävention an der Schule nicht als Einzelmaßnahme, sondern als Teil eines umfassenderen pädagogischen Ansatzes verstanden wird.

Einordnung der Veranstaltung

Die Präventionsveranstaltung an der Mittelschule an der Weinberger Straße verband Information, persönliche Ansprache und niedrigschwellige Beteiligung. Im Zentrum stand dabei nicht nur die Vermittlung von Wissen über Drogen, sondern auch der Aufbau von Vertrauen und die Stärkung der Bereitschaft, Hilfe anzunehmen.

Gerade die Verbindung aus direkter Information, anonymen Rückmeldemöglichkeiten und praxisnahen Beispielen machte den Termin zu einem Angebot, das auf Austausch und Orientierung setzte.

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