Kraftstoffpreise in Deutschland: Super E10 günstiger, Diesel weiter teurer

ADAC nennt bundesweite Durchschnittspreise und verweist auf unterschiedliche Entwicklungen bei Benzin und Diesel.

Benzin etwas billiger, Diesel erneut teurer / Rohölpreis binnen Wochenfrist um fast fünf US-Dollar gesunken / ADAC sieht weiterhin erhebliches Potenzial für Preissenkungen
Kraftstoffpreise im Wochenvergleich / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7849 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.© Abo Presseportal.de

Die Kraftstoffpreise in Deutschland haben sich binnen einer Woche erneut unterschiedlich entwickelt. Wie aus einer aktuellen Auswertung des ADAC hervorgeht, ist Super E10 etwas günstiger geworden, während Diesel weiter teurer wurde.

Super E10 günstiger, Diesel erneut teurer

Ein Liter Super E10 kostet im bundesweiten Mittel derzeit 2,128 Euro. Das sind 1,1 Cent weniger als vor einer Woche. Für einen Liter Diesel werden aktuell im Schnitt 2,204 Euro fällig, was einem Anstieg von 1,4 Cent entspricht.

Nach ADAC-Angaben ist der Preis für Rohöl der Sorte Brent im Vergleich zur Vorwoche um rund fünf US-Dollar gesunken. Ein Barrel mit 159 Litern kostet derzeit etwa 79 US-Dollar.

ADAC sieht Spielraum für weitere Preissenkungen bei Benzin

Der ADAC bewertet den Rückgang beim Benzinpreis vor dem Hintergrund des gesunkenen Rohölpreises zwar als nachvollziehbar. Nach Einschätzung des Mobilitätsclubs fällt die Senkung jedoch deutlich geringer aus, als zu erwarten gewesen wäre.

Nach Ansicht des ADAC liegt der Benzinpreis, insbesondere gemessen an der Entwicklung des Rohölpreises und des Euro-Dollar-Wechselkurses, seit mehreren Wochen auf einem zu hohen Niveau. Das Potenzial für Preissenkungen sei daher deutlich größer als der aktuelle Rückgang.

Dieselpreis steigt zum sechsten Mal in Folge

Beim Diesel zeigt sich laut ADAC eine gegenläufige Entwicklung. Der Preis ist im Rahmen der wöchentlichen Auswertung zum sechsten Mal höher als in der jeweiligen Vorwoche.

Die Entwicklung macht nach Angaben des ADAC deutlich, dass ein sinkender Ölpreis nicht zwangsläufig unmittelbar zu niedrigeren Dieselpreisen führt. Beim Selbstzünderkraftstoff spielten demnach auch andere Faktoren eine Rolle, darunter seine größere Bedeutung über den Verkehrssektor hinaus sowie die hohe Importabhängigkeit.

Tipp zum Tanken

Der ADAC empfiehlt Autofahrerinnen und Autofahrern, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken. Zu diesem Zeitpunkt seien die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr stiegen die Preise stark an und fielen danach langsam wieder ab.

Preisvergleich per App und online

Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet nach ADAC-Angaben die Spritpreis-App „ADAC Drive“. Dort lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen.

Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.

Eigene Anzeige

Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

Jetzt anfragen

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: