Sanierung auf dem städtischen Friedhof Pirkensee: Mauer und Wege werden erneuert
Knapp 170.000 Euro fließen in den Rückbau einer instabilen Natursteinmauer und die Erneuerung der Wege – Gräber wurden dafür abgebaut, zwischengelagert und per GPS eingemessen.

Auf dem städtischen Friedhof in Pirkensee laufen derzeit umfangreiche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen. Die Stadt Maxhütte-Haidhof investiert dafür knapp 170.000 Euro. Erneuert werden nicht nur bereits asphaltierte Wege, sondern auch die Natursteinmauer zwischen dem alten und dem neuen Friedhofsteil.
Instabile Natursteinmauer wird zurückgebaut
Nach Angaben von Stadtbaumeister Ronny Harz ist die bestehende Natursteinmauer im Laufe der Jahre zunehmend instabil geworden. Der Mörtel zwischen den einzelnen Natursteinen sei bereits größtenteils versandet. Dadurch bestehe kein kraftschlüssiger Verbund mehr zwischen den Steinen, die Mauer sei nicht mehr standsicher. Aus Sicherheitsgründen sei deshalb ein Rückbau notwendig.
Die Mauer wird nach dem Rückbau durch einen Doppelstabmattenzaun ersetzt. Die Bereiche rund um den neuen Zaun sollen anschließend wieder begrünt werden. Der Rückbau der Natursteinmauer wurde mit dem Landratsamt, Untere Naturschutzbehörde, abgestimmt und entsprechend genehmigt.
Gräber wurden vorab gesichert
Damit beim Abbruch die angrenzenden Grabstellen und Grabmale nicht beschädigt werden, wurden die betroffenen Gräber vor Beginn der Arbeiten fachgerecht abgebaut und zwischengelagert. Um sie nach Abschluss der Maßnahme wieder exakt an ihren ursprünglichen Plätzen anlegen zu können, wurden die Gräber zuvor mittels GPS eingemessen.
Wege und Gräber sind Teil der Gesamtkosten
Ein weiterer Bestandteil der Arbeiten ist die Erneuerung der bereits asphaltierten Wege auf dem Friedhof. In den Gesamtkosten von knapp 170.000 Euro sind neben den Asphaltierungsarbeiten und dem neuen Zaun auch der Rückbau, die Zwischenlagerung und der spätere Wiedereinbau der betroffenen Gräber enthalten.
„Uns ist wichtig, den Friedhof als würdevollen Ort der Ruhe und des Gedenkens langfristig zu erhalten und gleichzeitig für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zu sorgen", betont Erster Bürgermeister Rudolf Seidl.
Bereits zuvor hatte die Stadt Maxhütte-Haidhof das Leichenhaus auf dem Friedhof erneuert. Dafür wurden rund 200.000 Euro investiert. Nach Angaben der Stadt fließen damit insgesamt erhebliche Mittel in die Sanierung und Aufwertung des Friedhofsstandorts Pirkensee.
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