Urkunde für Unipers Wasserkraftsparte: Klima- und Umweltpakt in Landshut
Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger übergibt die Auszeichnung für freiwilliges Engagement und betriebliche Maßnahmen zum Umwelt- und Klimaschutz

Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger hat die Urkunde des Klima- und Umweltpakts des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz an die deutsche Wasserkraftsparte von Uniper mit Sitz in Landshut übergeben. Entgegengenommen wurde die Auszeichnung von Dr. Christian Kunze, Leiter Betriebs- und Beteiligungsmanagement, und Franziska Fechner, Koordinatorin Hydrologie und Ökologie.
Auszeichnung für freiwilliges Engagement
Der Klima- und Umweltpakt wurde vom Staatsministerium ins Leben gerufen, um Betriebe, Unternehmen und staatliche Einrichtungen zu motivieren, sich für Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen. Nach Angaben der Mitteilung gehört Uniper zu den Unternehmen, die im Rahmen dieser Initiative besonderes Engagement zeigen und betriebliche Maßnahmen ergriffen haben.
Haslinger dankte dem Unternehmen mit Sitz in der Luitpoldstraße für dessen freiwilliges Engagement. Zugleich stellte er den Betrieb als Beispiel dafür heraus, dass sich Umwelt und Wirtschaft miteinander verbinden ließen.
Umweltschutz im laufenden Betrieb
Wie Dr. Kunze erklärte, ist der integrierte Umweltschutz im Managementsystem von Uniper berücksichtigt. Er werde regelmäßig überprüft und wirke sich auf das operative Tagesgeschäft der Wasserkraftwerke aus. Durch die kontinuierliche Definition von Umweltzielen werde die Weiterentwicklung der Umweltschutzaktivitäten gesichert.
Die Stromerzeugung aus Wasserkraft bezeichnet die Mitteilung als angewandten und nachhaltigen Umweltschutz. Demnach entstehen dabei weder Emissionen noch Rückstände, außerdem würden beim Betrieb kaum Rohstoffe verbraucht.
Elektrofahrzeuge und Gewässerschutz
Zur umweltfreundlicheren Gestaltung der Mobilität der Mitarbeiter hat Uniper nach eigenen Angaben alle Einsatzfahrzeuge der Wasserkraftsparte auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Diese werden mit zu 100 Prozent emissionsfrei erzeugtem Wasserkraftstrom geladen.
Als größter bayerischer Wasserkraftbetreiber sei Uniper zudem an der ökologischen und nachhaltigen Bewirtschaftung der Gewässer interessiert und betreibe aktiven Gewässerschutz. Dazu zählen laut Mitteilung unter anderem der nachhaltige und ökologische Betrieb der Wasserkraftwerke sowie die Beteiligung an wissenschaftlicher Forschung zur ökologischen Gewässerbewirtschaftung.
Durch verschiedene Maßnahmen im Gewässer sowie an Land verbessere das Unternehmen die Habitatsituation für Wasser- und Landlebewesen und trage so zur Förderung von Naturschutz und Biodiversität bei. Dabei arbeite Uniper eng mit den lokalen Behörden zusammen.
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