Übergangslösung für den Kindergarten St. Margaret

Caritas nutzt temporäre Betreuung in der ehemaligen Martinsschule für rund 100 Kinder bis 2025, enge Zusammenarbeit mit der Stadt sichert pünktlichen Start

Von Redaktion Landshut

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Die Caritas steht vor einem umfangreichen Neubauprojekt am Kindergarten St. Margaret in Achdorf. Mit der anstehenden Schließung des bisherigen Standorts zum 31. Juli 2025 galt es, eine tragfähige Lösung für die nahtlose Betreuung von insgesamt rund 100 Kindern zu finden. Der Stadtrat traf hierzu im Juli-Plenum 2024 eine weitreichende Entscheidung, die die Umnutzung der ehemaligen Martinsschule als temporären Standort vorsieht.

Umzug in die ehemalige Martinsschule als Zwischenlösung

Der künftige „Interimskindergarten St. Margaret“ entsteht derzeit im Erdgeschoss der früheren Hauptschule St. Martin. Dort sollen bis zu 100 Kinder zeitweise untergebracht werden. Die Baumaßnahmen laufen bereits, sodass ein rechtzeitiger Abschluss zum Start des neuen Kindergartenjahres realistisch erscheint.

Um den neuen Ansprüchen gerecht zu werden, erfolgen umfassende bauliche Anpassungen:

  • Installation kindersicherer Elektroanlagen
  • Umgestaltung der Sanitäranlagen: Toiletten werden als Kinder-WCs umgebaut
  • Verbesserung der Raumakustik, um eine angenehme Umgebung zu schaffen
  • Planung und Logistik der Übergangsphase

    Die Umsetzung der Interimslösung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Träger, der Caritas. Ein besonderer Fokus lag darauf, auch für die bislang in der Martinsschule betreuten Flüchtlingskinder eine geeignete Regelung während der Bauphase zu finden. Hierzu wurde eine vorübergehende Betreuung entweder im noch bestehenden Kindergarten St. Margaret oder im Kindergarten Berg organisiert.

    Effizienz in der Bauausführung

    Die Baumaßnahmen werden im Vergleich zur ursprünglichen Planung optimiert: Statt einer Umsetzung in zwei Bauabschnitten kann nun alles in einem Schritt realisiert werden. Das bringt mehrere Vorteile mit sich:

    • Zeit- und Kostenersparnis für alle Beteiligten
    • Wegfall aufwendiger Schutzmaßnahmen, die ansonsten notwendig gewesen wären
    • Durch diese Vorgehensweise werden Ressourcen effizient eingesetzt und eine zeitnahe Fertigstellung ermöglicht.

      Weitere Informationen und Beteiligung

      Die Interimslösung wurde im Plenum der Stadt Landshut umfassend diskutiert und mit großer Mehrheit beschlossen. Die laufenden Bauarbeiten stehen unter der Aufsicht der Stadt und des Trägers, um einen kindgerechten und sicheren Betrieb ab September zu gewährleisten.

      Sitzungsunterlagen Plenum 26. Julihttp://smcs-win/sessionnet_ai/si0057.asp?_ksinr=2278

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      Die Stadt Landshut und die Caritas arbeiten somit gemeinsam daran, eine lückenlose Betreuung für alle Kinder während der Bauphase zu garantieren und den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten. Die effiziente Planung und schnelle Umsetzung sollen ein Beispiel für praxisnahe Lösungen im Bereich der Kinderbetreuung sein.

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