Theater gegen Vorurteile: Jugendliche für Toleranz sensibilisieren
Interaktives Stück in Landshut thematisiert Rassismus, Verschwörungstheorien und gesellschaftliche Verantwortung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

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Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus fand Ende März ein besonderes Präventionstheater im Jugendkulturzentrum Alte Kaserne in Landshut statt. Das freie Schauspielensemble des „ueTheaters“ präsentierte das Theaterstück „Ich bin kein Nazi, aber…“ vor insgesamt rund 260 Schülerinnen und Schülern. Die Veranstaltung wurde von der Kommunalen Jugendarbeit organisiert und stieß auf großes Interesse.
Theaterstück mit aktuellem Bezug
Das Stück griff aktuelle gesellschaftliche Fragen auf, darunter widersprüchliche Positionen zu Verschwörungstheorien, Kriminalität und Homosexualität. Ein zentrales Thema war der Pauschalverdacht gegenüber Ausländern bei Straftaten. Die Darsteller banden die jungen Zuschauer aktiv in den Verlauf ein. Besonders interaktiv wurde es, als sich Freiwillige aus dem Publikum meldeten, um in zwei Szenen auf der Bühne mitzuwirken.
Dialog und Reflexion im Mittelpunkt
Nach den Aufführungen stand der Austausch im Vordergrund: Schülerinnen und Schüler konnten Fragen stellen und mit den Schauspielern Jessica Schilling und Matthias Kürzinger ins Gespräch kommen. Diese offene Diskussionsrunde ermöglichte es, unterschiedliche Sichtweisen offen zu thematisieren und Vorurteile zu hinterfragen. Die Beteiligung der Jugendlichen zeigte, dass das Thema große Relevanz besitzt.
Prävention und Jugendschutz als Ziel
Das Angebot war bewusst als kostenlose Veranstaltung für Schulen konzipiert und ist Teil der präventiven Maßnahmen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes. Solche Projekte zielen darauf ab, Jugendliche für gesellschaftliche Herausforderungen zu sensibilisieren und ihnen konstruktive Wege aufzuzeigen, mit Vorurteilen und Diskriminierung umzugehen.
Kulturelles Engagement als Beitrag zur Aufklärung
Durch den theaterpädagogischen Ansatz gelang es der Kommunalen Jugendarbeit, wichtige Themen im direkten Dialog mit Jugendlichen aufzugreifen. Die Veranstaltung unterstreicht die Bedeutung kultureller Angebote im Kampf gegen Rassismus und Intoleranz. Die Stadt Landshut setzt damit ein Zeichen für eine offene, reflektierende Gesellschaft.
Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung
Die Pressemitteilung endet mit dem Hinweis, aus Umweltschutzgründen auf unnötiges Ausdrucken zu verzichten – ein Beispiel für verantwortungsvolles Handeln, das sich auch in der gesamten Umsetzung der Aktion widerspiegelt. Mit kreativen Projekten wie dem Präventionstheater werden nicht nur aktuelle Themen angesprochen, sondern auch Kompetenzen in kritischer Reflexion und Toleranz gestärkt.
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