Speedwaystadion Landshut: Neuer Pachtvertrag für 30 Jahre

Automobilclub Landshut übernimmt ab 2026 Sanierung und Betrieb – Zukunft des Sports gesichert

Von Redaktion Landshut
Speedwaystadion Landshut: Neuer Pachtvertrag für 30 Jahre
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Der traditionsreiche Speedwaysport in Landshut kann auch in Zukunft auf gesicherte Grundlagen bauen. Mit der heute offiziell im Rathaus unterzeichneten Vereinbarung übernimmt der Automobilclub Landshut (ACL) die Verantwortung für das Speedwaystadion ab dem 1. Januar 2026 – und das zunächst für den beachtlichen Zeitraum von 30 Jahren.

Vertragsunterzeichnung besiegelt Zukunft des Stadions

Die Basis für die neue Ära wurde bereits am vergangenen Freitag gelegt, als das Stadtratsplenum einstimmig dem Vorschlag des Sportsenats folgte und den von der Verwaltung ausgearbeiteten Nutzungsvertrag genehmigte. Die endgültige Vertragsunterzeichnung erfolgte nun, womit die Sportstätte in der Ellermühle formal an den ACL übergeht.

Die Verantwortlichen des Vereins sind künftig nicht nur Nutzer, sondern auch Betreiber der Anlage. Der Verein verpflichtet sich, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten überwiegend in Eigenregie durchzuführen. Um dieses Engagement zu honorieren und einen Ausgleich zwischen den Interessen zu schaffen, wird dem ACL die Sportanlage zu einem symbolischen Pachtzins überlassen.

Stimmen zur Einigung

Oberbürgermeister Alexander Putz betonte die Bedeutung der Vereinbarung für die gesamte Region: „Ich freue mich sehr, dass mit der heutigen Vertragsunterzeichnung die Zukunft des Speedwaysports in der Stadt Landshut eine tragfähige Perspektive hat. Den Verantwortlichen ACL bin ich im Namen der Stadt und auch persönlich sehr dankbar, dass sich der Verein in diesem hohen Maß einbringt. Dieser Dank gilt natürlich auch allen Unterstützern und Sponsoren des ACL.“

Auch Gerald Simbeck und Kerstin Rudolph, die Vorstandsvorsitzenden des ACL, äußerten sich positiv und gaben einen Ausblick auf die kommenden Herausforderungen: „Im Namen des ACL können wir diesen Dank an unsere Helfer und Sponsoren nur unterstreichen. Die Übernahme des Stadions stellt für uns Ehrenamtliche eine große Herausforderung dar und kann nur im Team bewältigt werden. Auch künftig wollen wir den sportlichen Erfolg unserer Mannschaft wie gewohnt hochhalten und den Speedwayfans in und um Landshut spannende Rennen bieten. Gerade mit überregionalen Events wie dem Speedway Grand Prix wollen wir wieder Tausende Zuschauer begeistern.“

Dabei bleibt die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Verein ein wichtiger Baustein für den künftigen Erfolg. Klaus Peißinger, Leiter des Referats 1, hob hervor: „Seitens Verwaltung waren wir uns der großen Verantwortung bewusst, unter den aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen der Stadt zusammen mit dem ACL eine tragfähige Lösung für beide Seiten zu finden. Ich kann mich nur wiederholt beim ACL für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Im Rahmen der vertraglichen Regelungen und unserer Möglichkeiten werden wir den ACL natürlich auch in Zukunft unterstützen, um dem Landshuter Speedway eine gute Zukunft zu ermöglichen.“

Hintergrund: Symbolischer Pachtzins und Eigenleistung

Der neue Nutzungsvertrag sieht vor, dass der ACL neben dem Betrieb auch Investitionen und die notwendige Pflege der Anlage eigenständig organisiert. Die Stadt honoriert dieses Engagement mit einem symbolischen Pachtzins. Dadurch soll sowohl die finanzielle Belastung für den Verein gering gehalten als auch das Verantwortungsbewusstsein für die Sportstätte gestärkt werden.

Gemeinschaftliches Engagement für den Sport in Landshut

Die Entscheidung ist ein deutliches Signal für den Erhalt des Speedwaysports in der Region. Durch die langfristige Übernahme werden Planungssicherheit und Perspektiven für Fans, Sportler und Nachwuchs geschaffen. Auch überregionale Veranstaltungen wie der Speedway Grand Prix können somit künftig weiterhin in Landshut stattfinden.

Mit der Vertragsunterzeichnung im Rathaus setzen Stadt und ACL ein Zeichen für nachhaltige Zusammenarbeit. Die nächsten Jahre werden zeigen, wie die gemeinsamen Anstrengungen für das Stadion und den Speedwaysport in Landshut weiter Früchte tragen.

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