Neuer Wegweiser für Familien und Fachkräfte
Jugendamt erleichtert Zugang zu Unterstützungsleistungen nach § 35a SGB VIII

Das Jugendamt stellt einen neuen Wegweiser vor, der gezielt Transparenz schaffen und den Zugang zu Unterstützungsleistungen für betroffene Familien und Fachkräfte erleichtern soll. Das kompakte Informationsmaterial bündelt zentrale Angebote und erläutert, wie Anträge unkompliziert gestellt werden können – mit dem Ziel, Orientierung zu bieten und Unsicherheiten im komplexen Hilfesystem abzubauen.
Orientierung für Betroffene und Fachkräfte
Die Nachfrage nach transparenter Information wächst stetig. Insbesondere Angehörige sehen sich häufig mit komplexen rechtlichen und strukturellen Hürden konfrontiert. Im Fokus stehen Hilfen nach . Die neue Broschüre richtet sich daher gezielt an junge Menschen, betroffene Familien sowie Fachkräfte im Jugendhilfebereich.
Im Wegweiser werden folgende Themen adressiert:
Vernetzung und Beteiligung als Schlüsselelemente
Die offizielle Vorstellung des Wegweisers fand im Rahmen des städtischen Trägertags statt. Stefan Augustiniok, stellvertretender Stadtjugendamtsleiter, hob die Bedeutung der systemübergreifenden Vernetzung und der Berücksichtigung von Teilhabeinteressen hervor. Positive Rückmeldungen zeigten den hohen Bedarf an klaren Informationen, vor allem im Bereich der Eingliederungshilfe.
Das Projektteam betonte die Relevanz intensiver Beratung und individueller Unterstützung: „Es geht um die Sicherstellung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – Beratung ist dabei zentral“, so das Stadtjugendamt. Ein zentrales Anliegen sei zudem die aktive Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen im Gesamtprozess, wie eine Jugendamtsmitarbeiterin hervorhob.
Besonders wichtig ist laut Eingliederungshilfe-Team die konsequente Achtung der Rechte junger Menschen und die Flexibilität im Verfahren. Jede Person wird individuell betrachtet und in ihrer Lebenslage respektiert.
Projektleitung und Teamstruktur
Das Projekt wurde federführend von Verfahrenslotsin Janine Brabender gestartet und geleitet. Unterstützt wurde sie von der Projektgruppe, bestehend aus Martina Karl, Luisa Mirlach, Christina Meister, Johanna Schneegans, Clea Pöschl und Teamleitung Stefanie Klingshirn.
Informationsbroschüre: Ziel, Nutzen und Ausblick
Die Broschüre soll es Familien künftig erleichtern, sich sicher im Hilfesystem zu bewegen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten fördern. Sie wurde Anfang Dezember beim Online-Trägertag offiziell präsentiert.
Ein öffentlich zugänglicher Link zu der Broschüre wurde nicht angegeben.
Für Fragen rund um die Eingliederungshilfe und Beratungsmöglichkeiten steht das Team des Jugendamts zur Verfügung.
Die Pressestelle im Rathaus informiert fortlaufend über aktuelle Entwicklungen und neue Angebote im Bereich der Jugendhilfe.
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