Neue Feuerwache in Landshut eröffnet
Modernes Gebäude mit nachhaltigen Energiekonzepten und verbesserten Einsatzressourcen für die Feuerwehr Hofberg

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Am vergangenen Wochenende herrschte auf dem Gelände der neuen Feuerwache Hofberg reges Treiben: Mit rund 150 geladenen Gästen wurde am Samstag die offizielle Einweihung des modernen Gebäudes gefeiert, während am Sonntag die Öffentlichkeit beim Tag der offenen Tür einen umfassenden Einblick in die Arbeitswelt der ehrenamtlichen Feuerwehrleute erhielt. Die neue Feuerwache ist ein bedeutendes Projekt für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut und setzt in mehrfacher Hinsicht neue Maßstäbe.
Einweihungsfeier mit Anerkennung und Gemeinschaftsgeist
Die Einweihung fand in feierlichem Rahmen statt. Oberbürgermeister Alexander Putz lobte in seiner Festrede die intensive und engagierte Arbeit aller Beteiligten: „Es freut mich sehr, dass die Kosten vergleichsweise niedrig gehalten werden konnten, weil die Stadt wesentliche Teile der Planung mit viel Engagement und Fachkompetenz selbst übernommen hat. Mein besonderer Dank gilt hier vor allem unserem Amt für Gebäudewirtschaft.“ Stadtbrandrat Sebastian Öllerer schloss sich diesem Dank im Namen der Feuerwehr an und würdigte die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder: „Ihr leistet einen wertvollen Dienst für die ganze Stadtgesellschaft, dafür möchten wir euch die besten Bedingungen schaffen und entsprechend ausstatten!“
Zum festlichen Start der neuen Feuerwache erteilten der evangelische Pfarrer Johannes Hesse und der katholische Diakon Christian Schmidl gemeinsam den ökumenischen Segen. Anschließend übergab Gerhard Mayer, Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft, symbolisch den Schlüssel an Zugführer Franz Ramsauer und seinen Stellvertreter Stephan Wendleder.
Tag der offenen Tür: Feuerwehr zum Anfassen
Der anschließende Tag der offenen Tür ermöglichte es, die neuen Räumlichkeiten und die moderne Ausstattung kennenzulernen. Planer Helge Erbshäußer vom Amt für Gebäudewirtschaft führte interessierte Gäste durch das zweigeschossige Gebäude und erläuterte Architektur sowie technische Besonderheiten.
Architektur, Nachhaltigkeit und Funktionalität im Fokus
Die neue Feuerwache Hofberg wurde nach drei Jahren Konzeptions- und Bauzeit und mit etwa 9300 internen Planungsstunden errichtet. Die Baukosten betrugen rund 3,5 Millionen Euro, wobei der Freistaat Bayern mit circa 345.000 Euro förderte.
Nachhaltigkeit und Artenvielfalt als Leitmotive
Ein zentrales Anliegen beim Bau der neuen Feuerwache war der Fokus auf langfristige Nachhaltigkeit und Biodiversität. Dies spiegelt sich im gesamten Gebäudekonzept wider:
Stimmen, Förderungen und Projektbeteiligte
Die gelungene Zusammenarbeit verschiedener Ämter und Beteiligter wurde bei der Einweihung mehrfach hervorgehoben. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement des Amtes für Gebäudewirtschaft sowie die Leistung der verantwortlichen Planer und Projektleiter. Die Unterstützung durch den Freistaat Bayern trug einen wichtigen Teil zur Realisierung des Projekts bei.
Die offizielle Schlüsselübergabe – repräsentiert durch die Übergabe eines Breznschlüssels von Gerhard Mayer und Helge Erbshäußer an Zugführer Franz Ramsauer – symbolisierte den Abschluss des Bauprojekts und den Startschuss für den operativen Betrieb der neuen Wache.
Bedeutung für die Stadtgesellschaft und Ausblick
Mit der neuen Feuerwache Hofberg erhalten die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Landshut moderne Arbeitsbedingungen, die sowohl den Dienstkomfort als auch die Einsatzbereitschaft nachhaltig verbessern. Die Investition ist ein klares Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement, das tagtäglich für Sicherheit und Schutz der Bevölkerung sorgt.
Durch das Zusammenspiel von funktionaler Architektur, ökologischer Verantwortung und effizienter Planung setzt die Feuerwache Hofberg einen neuen Standard – sowohl für die Region als auch für vergleichbare Projekte in ganz Bayern.
Die Einweihung der Feuerwache Hofberg zeigt, wie Engagement, Zusammenarbeit und nachhaltige Planung zu einem zukunftsweisenden Projekt führen können. Die Feuerwehr bleibt damit ein verlässlicher Eckpfeiler des lokalen Gemeinwesens und Vorbild für moderne Infrastrukturprojekte.
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