Landshuter Trio belegt Platz drei bei Bundeswettbewerb

Veronica Vilsmeier, Magdalena Reiss und Johanna Lehrhuber überzeugen in der Kategorie ‚Besondere Besetzungen – Alte Musik‘

Von Redaktion Landshut
Landshuter Trio belegt Platz drei bei Bundeswettbewerb
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Die Musikschule Landshut feiert einen bemerkenswerten Erfolg: Beim diesjährigen Bundeswettbewerb Jugend musiziert überzeugte das Trio aus Veronica Vilsmeier (Blockflöte), Magdalena Reiss (Violine) und Johanna Lehrhuber (Harfe) in der Kategorie „Besondere Besetzungen – Alte Musik“ und belegte einen herausragenden dritten Platz. Der Wettbewerb fand vom 5. bis 11. Juni in Wuppertal statt und markierte für die jungen Musikerinnen den Höhepunkt monatelanger engagierter Vorbereitung.

Ein Wettbewerb der besonderen Art

Der Bundeswettbewerb Jugend musiziert brachte in seiner 62. Auflage über 1.800 Musiktalente aus ganz Deutschland und von deutschen Auslandsschulen zusammen. Unter ihnen war das Landshuter Trio, das vor allem durch seine außergewöhnliche Instrumentierung in der Kategorie „Besondere Besetzungen – Alte Musik“ auffiel und die Jury mit musikalischer Reife überzeugte.

Eine intensive Vorbereitungszeit

Der Startschuss für den Erfolg fiel bereits im Januar mit dem Regionalentscheid. Nach der Qualifikation über den Landeswettbewerb in Bayern begann für das Ensemble eine intensive Phase der Vorbereitung: Knapp zehn Monate widmeten sich Veronica Vilsmeier, Magdalena Reiss und Johanna Lehrhuber der Programmauswahl und dem gemeinsamen Musizieren. Die musikalische Leitung übernahm Monika Wimberger, Blockflötenlehrerin an der Städtischen Musikschule.

Wachstum durch Teamarbeit und Engagement

Die enge Zusammenarbeit und das Ziel, beim Bundeswettbewerb zu glänzen, förderten den Teamgeist und das Durchhaltevermögen der drei Musikerinnen. Wie Heidi Vilsmeier, Mutter einer Teilnehmerin, berichtet: „Das gemeinsame Ziel förderte Teamgeist, Durchhaltevermögen und Kompromissbereitschaft – Qualitäten, die sich nicht nur im Musikalischen, sondern auch im zwischenmenschlichen Bereich bemerkbar machten.“

Durch zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten vor dem Wettbewerb wuchsen die jungen Musikerinnen außerdem in ihrer Souveränität. Das Ergebnis: Ein dritter Preis auf Bundesebene, der weit über die reine Auszeichnung hinausreicht.

Bedeutung des Erfolgs

Der Erfolg in Wuppertal und die Wertschätzung durch Publikum und Konzertanfragen sind ein deutlicher Beleg für das hohe künstlerische Potenzial des Trios. Die Kombination aus Leidenschaft, Disziplin sowie gezielter Förderung durch Lehrkräfte wie Monika Wimberger hat diesen Erfolg ermöglicht und neue Perspektiven eröffnet.

Perspektiven und weiterführende Förderung

Mit dem dritten Platz bei einem deutschlandweiten Wettbewerb ist das Trio ein inspirierendes Beispiel für die Wirkung von Teamarbeit und Engagement im Bereich der Musikförderung. Der Weg zu künstlerischer Reife und die Freude am gemeinsamen Musizieren standen dabei im Mittelpunkt – Werte, die über den Wettbewerb hinausstrahlen.

Der Erfolg des Trios zeigt eindrucksvoll, welch großes Kreativpotenzial durch konsequente Nachwuchsförderung entstehen kann. Neue Konzertanfragen und die gewonnene Anerkennung werden den weiteren musikalischen Weg der drei jungen Musikerinnen prägen.

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