Landshut Zeitmaschine: Geschichte zum Anfassen
Ab 25. November: Mit AR-App 7000 Jahre regionale Geschichte an Originalschauplätzen erleben

Mit der Einführung der App „Landshut Zeitmaschine“ startet ab dem 25. November ein neues, digitales Kapitel in der Geschichtsvermittlung der Region Landshut. Die Anwendung ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, 7000 Jahre regionale Geschichte vor Ort mittels modernster Technik zu entdecken – und das pünktlich zum 550-jährigen Jubiläum der Landshuter Hochzeit.
Neuer Zugang zur Heimatgeschichte
Die App verknüpft traditionelle Schauplätze und historische Persönlichkeiten mit innovativen digitalen Tools wie Augmented Reality und interaktiven Elementen. Sie ist ab dem 25. November kostenlos in den App-Stores erhältlich und richtet sich an Einheimische, Touristen sowie Kulturinteressierte gleichermaßen.
Als besonderes Highlight präsentierte das Projektteam im Rahmen einer Vorab-Premiere im Rathaus den Augmented-Reality-Avatar „Christine von Sachsen“, eine digitale Begleiterin der Braut in der historischen Fürstenhochzeit. Zu diesem Anlass traf der Avatar auf wichtige Vertreter der Stadt und des Landkreises sowie auf Mitglieder des Vereins „Die Förderer“.
Digitale Vermittlung vor Ort
Ein Alleinstellungsmerkmal der „Landshut Zeitmaschine“: Die Inhalte der App werden ausschließlich an historischen Orten vor Ort freigeschaltet. Nutzer werden so per GPS zu bedeutenden Schauplätzen der Geschichte geleitet, wo sie die Vergangenheit unmittelbar erleben können – etwa durch:
Der Download der App erfolgt unkompliziert zu Hause, wobei sie offline genutzt werden kann – ein großer Vorteil auch bei schwacher Netzabdeckung.
Projektteam, Kooperation und Förderung
Das Projekt wurde von Julia Maier (Initiatorin und Projektmanagerin) und Hubertus Hinse (Creative Support) organisiert. Die technische Umsetzung erfolgte durch die Wiener Firma Fluxguide Ausstellungssysteme. Unterstützt wurde das Projektteam von einem Expertengremium, dessen Mitglieder aus verschiedenen Fachbereichen wie Geschichte, Archäologie, Museumspädagogik, Marketing und Tourismus stammen und die historische Korrektheit der Inhalte sicherstellten.
Für die umfassende Kooperation und Recherchearbeit bedanken sich die Verantwortlichen ausdrücklich bei Stadt und Landkreis Landshut sowie beim Verein „Die Förderer“, dessen Vorstand seit Jahrzehnten die Fürstenhochzeit-Aufführungen organisiert. Die finanzielle Förderung erfolgte über das Programm „Heimat Digital Regional“ des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat.
Sieben Zeitreisen durch Stadt und Umland
Zum Start bietet die App sieben verschiedene Zeitreisen, die interaktive Erlebnisse an Standorten in Altdorf, Bruckberg, Ergoldsbach, Vilsbiburg und Landshut ermöglichen. So fungiert sie als moderner „Türöffner“ zu kulturellem Wissen und macht gerade für jüngere Generationen, denen das Smartphone vertraut ist, regionale Geschichte greifbar.
Landrat Peter Dreier hebt diesen innovativen Ansatz hervor: „Die Zeitmaschine verbindet den mittlerweile sehr digitalen Alltag der Menschen mit der umfangreichen Geschichte unserer Region und erweckt sie so wieder zum Leben. Eine tolle Idee, auch jüngere Generationen, die mit dem Smartphone aufgewachsen sind, für ein Thema wie Heimatgeschichte zu gewinnen.“
Ein nachhaltiges Outdoor-Erlebnis
Die „Landshut Zeitmaschine“ setzt Maßstäbe für moderne, niedrigschwellige Vermittlung von Geschichte und Kultur – und macht die Region Landshut zu einem spannenden Reiseziel für alle, die Vergangenheit neu entdecken möchten.
Die App steht ab dem 25. November kostenlos in den App-Stores zur Verfügung und bietet einen einmaligen Mix aus Wissen, Unterhaltung und Entdeckung direkt vor der eigenen Haustür.
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