Landshut gedenkt am Volkstrauertag

Zentrale Feier und Stadtteilveranstaltungen erinnern an 80 Jahre Frieden und Kriegsende

Von Redaktion Landshut

Am Volkstrauertag erinnern seit Jahrzehnten Städte in ganz Deutschland an die Opfer von Krieg, Gewalt und Gewaltherrschaft. In diesem Jahr rückt die Stadt Landshut den Gedenktag mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und einem überarbeiteten Konzept in den Fokus der Öffentlichkeit. Zentrale Gedenkfeier ist am 16. November auf dem Hauptfriedhof, begleitet von weiteren Gedenken in den Stadtteilen.

Gedenkfeiern in den Stadtteilen

In Landshut finden rund um den Volkstrauertag verschiedene Gedenkveranstaltungen statt. Die zentrale Feier auf dem Hauptfriedhof beginnt am Sonntag, 16. November, um 16.30 Uhr. Schon am 9. und 15. November finden Gedenkfeiern in Münchnerau bzw. Achdorf statt.

  • Münchnerau: Gedenkfeier am 9. November nach dem Gottesdienst gegen 9.45 Uhr am Kriegerdenkmal. Ansprache: Dr. Thomas Haslinger.
  • Achdorf: Feier am 15. November mit Gottesdienst um 17.30 Uhr in Alt St. Margaret und Kranzniederlegung am Ehrenmal gegen 18.30 Uhr. Gedenkrede: Gerd Steinberger, Vorsitzender des Bürgervereins Achdorf.
  • Schweinbach: Am 16. November Gottesdienst um 8 Uhr, danach um 8.45 Uhr Gedenkfeier mit Rede von Stadtrat Helmut Radlmeier.
  • Hofberg: Veranstaltung am 16. November um 10 Uhr nach dem 9-Uhr-Gottesdienst. Gedenkrede: Dr. Thomas Haslinger.
  • Auloh: Feier am 16. November ca. 10.45 Uhr nach 10-Uhr-Gottesdienst am Kriegerdenkmal. Rede: Jutta Widmann, dritte Bürgermeisterin.
  • Zentrale Gedenkfeier auf dem Hauptfriedhof

    Die Stadt Landshut lädt zur zentralen Gedenkveranstaltung am Hauptfriedhof. Die Teilnehmer formieren sich ab 16.15 Uhr, der feierliche Zug zum Vorplatz der Aussegnungshalle beginnt um 17 Uhr. Nach der Begrüßung und Ansprache durch Oberbürgermeister Alexander Putz steht ab 17.20 Uhr ein neu gestalteter Gedenkbeitrag im Mittelpunkt. Hierzu bringen Zeitzeugen und Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Realschule Landshut das Thema "80 Jahre Frieden – Kriegsende in Landshut" ein, das auch künftige Veranstaltungen prägen wird.

    Das Konzept der offiziellen Gedenkfeier wurde in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, der Bundeswehr und der Stadtkirche überarbeitet. Ziel ist es, die Intention des Volkstrauertags zusammen mit Vereinen und Verbänden wieder stärker in das Bewusstsein der Zivilgesellschaft zu bringen.

    Gestaltung und Ablauf der Feierlichkeiten

    Das neue Kernstück bildet der Gedenkbeitrag zum Thema "80 Jahre Frieden – Kriegsende in Landshut", gestaltet von Zeitzeugen und Jugendlichen. Im Anschluss folgt das traditionelle Totengedenken, ein Gebet, die Bayernhymne und das Deutschlandlied. Die Veranstaltung endet mit einem geselligen Beisammensein im Saal der Hauptfeuerwache an der Niedermayerstraße.

    Beteiligte Gruppen und Sprecher

    Den Gedenkfeiern in den Stadtteilen geben verschiedene Akteure ein Gesicht, darunter Dr. Thomas Haslinger, Gerd Steinberger, Helmut Radlmeier und Jutta Widmann. In Achdorf wirken zudem die örtliche Feuerwehr, Vereine, die Stadtkapelle und der Männergesangsverein Liederkranz Achdorf mit.

    Bedeutung und Zukunft des Volkstrauertags

    Durch die stärkere Einbindung von Jugendlichen und Zeitzeugen setzt die Stadt Landshut ein klares Zeichen gegen das Vergessen und für den Frieden. Die Veranstaltungen am Volkstrauertag dienen nicht nur dem Erinnern, sondern verstehen sich ausdrücklich als Appell gegen Gewalt in Vergangenheit und Gegenwart.

    Mit dem überarbeiteten Veranstaltungskonzept und vielfältigem Engagement der Stadtteile setzt Landshut ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung des Gedenkens und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

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