Jugendliche erleben Demokratie hautnah
Schüler simulieren Stadtratssitzung und gestalten ihren Skatepark in Landshut

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Rund 30 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule St. Wolfgang und des Gymnasiums Seligenthal haben kürzlich im Landshuter Rathaus im Rahmen des Planspiels „Ein Skatepark in Neckardorf“ die Rollen von Politikerinnen und Politikern übernommen. Ziel der Veranstaltung war es, eine kommunalpolitische Stadtratssitzung realitätsnah nachzuspielen und so demokratische Entscheidungsprozesse für Jugendliche erlebbar zu machen.
Realitätsnahe Stadtratssitzung simuliert
Unter der Leitung von Jugendpflegerin Sabrina Kasper und Jugendpfleger Eike Brenner von der Kommunalen Jugendarbeit der Stadt Landshut fand das Planspiel bereits zum zweiten Mal statt. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in Rollen von Stadtratsmitgliedern verschiedener Parteien, Jugendratsmitgliedern und übernahmen sogar das Amt des Oberbürgermeisters. Im Mittelpunkt der Debatte stand der Bau eines Skateparks in der fiktiven Stadt Neckardorf. Hier galt es, eine Beschlussvorlage zu diskutieren und einen tragfähigen Kompromiss zu erarbeiten.
Diskussion über Finanzierung und Standort
Vormittags wurde engagiert debattiert: Die Teilnehmenden diskutierten, wie die Finanzierung des Skateparks gestaltet werden könnte und welcher Standort geeignet wäre. Dabei versuchten die einzelnen Fraktionen, Mehrheiten für ihre Vorschläge zu organisieren und demokratische Entscheidungsfindung zu erproben. Trotz unterschiedlicher Standpunkte gelang es den beiden Schulklassen am Ende, sich auf den Bau eines Skateparks zu einigen.
Dialog mit Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger
Nach dem erfolgreichen Abschluss der simulierten Stadtratssitzung hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger in einer Fragerunde zu aktuellen städtischen Themen zu befragen. Die Jugendlichen nutzten diese Möglichkeit, um sich direkt zu informieren und Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen, anzusprechen.
Planspiel fördert politisches Verständnis
Das Planspiel, das von der Landeszentrale für politische Bildung entwickelt wurde, hat den Jugendlichen nicht nur wichtige politische Kompetenzen vermittelt, sondern auch verdeutlicht, wie komplex kommunalpolitische Entscheidungsprozesse sein können. Besonders hervorzuheben ist, dass durch die intensive Diskussion und die Suche nach Kompromissen praktische Erfahrungen demokratischer Beteiligung gesammelt wurden.
Organisation und Ansprechpartnerin
Das Planspiel wird von der Kommunalen Jugendarbeit der Stadt Landshut betreut. Für Fragen rund um Presse- und Öffentlichkeitsarbeit steht Stefanie Platzek zur Verfügung.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Stadt Landshut und den Aktivitäten der kommunalen Jugendarbeit finden Interessierte auf der offiziellen Website der Stadt oder in den sozialen Netzwerken.
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Die Erfahrungen des Planspiels zeigen, wie wichtig es ist, Jugendliche frühzeitig an politische Prozesse heranzuführen und ihnen Raum für Beteiligung zu geben. Diese Initiativen stärken das Verständnis für kommunale Demokratie und fördern Engagement in der Stadtgesellschaft.
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