Clever unterwegs: Mobilitätspunkte in Landshut kennenlernen

Fachlicher und praktischer Input zu gebündelten Mobilitätsangeboten und digital auffindbaren Standorten

Von Redaktion Landshut
Ortsbesichtigung am Pop-Up Standort am Ländtor: Einen Eindruck von der räumlichen Umsetzung eines Mobilitätspunkts mit Informations-Stele konnten die Teilnehmer bei der Veranstaltung am Dienstag gewinnen.
Ortsbesichtigung am Pop-Up Standort am Ländtor: Einen Eindruck von der räumlichen Umsetzung eines Mobilitätspunkts mit Informations-Stele konnten die Teilnehmer bei der Veranstaltung am Dienstag gewinnen.© Redaktion Landshut (Pressemitteilung)

Informationsveranstaltung zu Mobilitätspunkten in Landshut

Mit der Veranstaltung „Clever unterwegs: Mobilitätspunkte kennenlernen“ ist die MoveRegioM-Veranstaltungsreihe in Landshut zu Gast gewesen. Das Projekt „MoveRegioM“ (Mobilitätsverbund Region München) verfolgt unter anderem das Ziel, den klassischen öffentlichen Nahverkehr enger mit innovativen Sharing-Angeboten und der Radinfrastruktur zu verzahnen.

Ein zentraler Baustein dafür sind Mobilitätspunkte im Gebiet des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV), zu dem die Region Landshut seit Jahresbeginn gehört. Bei der Informationsveranstaltung in Landshut wurde dazu am Dienstag fachliches und praktisches Wissen vermittelt.

Was Mobilitätspunkte leisten sollen

Mobilitätspunkte sind ausgewählte Standorte, an denen verschiedene Mobilitätsangebote vorhanden sind und ein einfacher Umstieg zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln möglich ist, etwa vom Bus auf ein Leihrad. Diese Punkte erhalten ein einheitliches Erscheinungsbild und werden mit Informations-Stelen markiert.

Die Stelen zeigen die in der jeweiligen Umgebung verfügbaren Angebote, zum Beispiel Bushaltestellen oder Carsharing, und erleichtern mit einer Karte vor Ort die Orientierung. Digital sind die Mobilitätspunkte mit ihren Verkehrsangeboten auch in der MVV-Auskunft zu finden.

Nach Angaben zum Projekt sollen so verschiedene Verkehrsmittel online und physisch an zentralen Orten gebündelt sowie die Sichtbarkeit nachhaltiger Mobilität im öffentlichen Raum gestärkt werden. Ziel ist es, den Wechsel zwischen umweltfreundlichen Fortbewegungsmitteln möglichst einfach zu machen.

Fachlicher Input im Rathaus, Ortsbegehung am Ländtorplatz

Vertreter aus den umliegenden Kommunen und der Stadtverwaltung kamen am Dienstag im Neuen Plenarsaal im Rathaus zusammen. Dort erhielten sie den fachlichen Input „Mobilitätspunkte strategisch denken“ von Lucas Uebbing vom MVV. Begrüßt wurden die Teilnehmer von der zweiten Bürgermeisterin Patricia Steinberger in Vertretung des Oberbürgermeisters.

Im Anschluss wurde bei einer Ortsbegehung am Ländtorplatz diskutiert, wie die konkrete räumliche Umsetzung eines Mobilitätspunkts dort beispielhaft aussehen könnte. Einen Eindruck davon konnten die Teilnehmer laut Mitteilung an einem Pop-up-Standort am Ländtor mit Informations-Stele gewinnen.

Bereits rund 400 Mobilitätspunkte im MVV-Raum

Bislang gibt es nach Angaben der Veranstalter bereits rund 400 Mobilitätspunkte im MVV-Raum. Mit den Verbunderweiterungen sollen weitere hinzukommen, sodass ein flächendeckendes Netz entstehen kann.

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