Kurzmitteilung: Stadt warnt vor Stromausfall: So sollten Sie vorsorgen

Keine Hinweise auf Blackout oder Brownout – die Verwaltung empfiehlt Notvorräte, Taschenlampen und Leuchttürme als Anlaufstellen.

Kurzmitteilung: Stadt warnt vor Stromausfall: So sollten Sie vorsorgen
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert mit OpenAI · Herausgeber: Die Stadt Redaktion

Die Stadtverwaltung nimmt das Thema Stromausfallvorsorge in den Blick und informiert über Blackout und Brownout. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger auf seltene, aber ernstzunehmende Ausnahmesituationen vorbereitet werden können. Zugleich betont die Mitteilung, dass es in der Region nach aktuellem Stand keine Hinweise auf einen kurz- oder langfristig bevorstehenden Black- oder Brownout gibt.

Was unter Blackout und Brownout verstanden wird

Ein Blackout bezeichnet einen vollständigen, länger andauernden Ausfall der Stromversorgung in einem großen Gebiet. Die Mitteilung beschreibt ihn als seltenes Ereignis, das große Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft mit sich bringen kann.

Demgegenüber steht der Brownout. Dabei wird die Stromversorgung nur teilweise oder in Teilbereichen vorsorglich eingestellt, um einen Blackout zu verhindern. Nach Angaben der Mitteilung handelt es sich dabei um eine Maßnahme zur Vermeidung eines vollständigen Netzausfalls.

Ursachen und Hintergründe

Als mögliche Auslöser eines Blackouts nennt die Pressemitteilung extreme Wetterereignisse, technische Störungen im Stromnetz sowie Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen. Trotz umfangreicher Maßnahmen von Netzbetreibern und Energieversorgern zur Stabilisierung des Netzes sei ein plötzlicher und länger andauernder Stromausfall nie vollständig auszuschließen.

Brownouts treten laut Mitteilung im Zusammenhang mit einer Netzüberlastung auf. Ein Teilnetz wird dann manuell offline geschaltet. Dieser gezielte Lastabwurf ist nach Darstellung der Stadt die letztmögliche Maßnahme zur Systemstabilisierung. Die Übertragungsnetzbetreiber sind dazu nach dem Energiewirtschaftsgesetz verpflichtet.

Ruhig bleiben und vorbereitet sein

Die Stadtverwaltung rät dazu, ruhig und rational zu bleiben. Für die Region gelte eine sichere und komfortable Stromversorgung. Gleichzeitig verweist die Mitteilung darauf, dass ein solches Szenario grundsätzlich denkbar bleibt und sich die Stadt deshalb mit der Vorbereitung auf Eventualitäten befasse.

Im Mittelpunkt steht dabei die Information und Unterstützung der Bevölkerung. Die Verwaltung betont, dass sie für Fragen zur Verfügung steht und Unsicherheiten nehmen möchte.

Einfach umsetzbare Vorsorgemaßnahmen

Für den privaten Bereich nennt die Mitteilung mehrere grundlegende Vorbereitungen auf einen längerfristigen Stromausfall:

  • Anlegen eines Notvorrats an Wasser, Lebensmitteln und Batterien
  • Bereithalten von Taschenlampen, Kerzen und batteriebetriebenen Radios
  • Griffbereithalten wichtiger Dokumente und benötigter Medikamente
  • Diese Maßnahmen sollen helfen, in einer Ausnahmesituation handlungsfähig zu bleiben und das eigene Wohlbefinden zu sichern.

    Verhalten im Ernstfall

    Falls es zu einem Stromausfall kommt, sollten elektrische Geräte ausgeschaltet werden, um Schäden durch Spannungsspitzen zu vermeiden. Außerdem weist die Stadt darauf hin, dass bei einem flächendeckenden Netzausfall der Mobilfunkempfang eingeschränkt sein kann. Auch der Zugang zum Internet kann betroffen sein.

    Die Mitteilung empfiehlt, auch in einer solchen Lage ruhig zu bleiben und abzuwarten. Bei Hilfebedarf oder dringenden Fragen sollen die Katastrophenschutz-Leuchttürme als Anlaufstellen dienen.

    Katastrophenschutz-Leuchttürme als Anlaufstellen

    Katastrophenschutz-Leuchttürme sind in den Stadtteilen und Feuerwehrgerätehäusern aufgebaut sowie in Gunzenhausen in der Stephani-Schule. Dort stehen persönliche Ansprechpersonen zur Verfügung.

    Die Gebäude werden über Notstromaggregate versorgt. Dadurch können unter anderem lebenswichtige Akkus von Beatmungsgeräten geladen werden. Außerdem ist dort Erste Hilfe möglich, und Notfälle können an den Rettungsdienst weitergeleitet werden.

    Information und Kontakt

    Für Fragen ist das städtische Sachgebiet Digitalisierung, Mobilität, Wahlen und Bevölkerungsschutz per E-Mail erreichbar. Die Mitteilung hebt hervor, dass sich Bürgerinnen und Bürger regelmäßig informieren und mit der Thematik auseinandersetzen sollten.

    Weiterführende Informationen

    Als Informationsquellen nennt die Stadt die eigene Seite zum Stromausfall sowie die Homepage des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Dort findet sich auch ein Notfallratgeber für das richtige Handeln in einer Notsituation.

    • www.gunzenhausen.de/stromausfall.html
    • www.bbk.bund.de
    • Die Pressemitteilung stellt damit vor allem eines in den Mittelpunkt: Vorsorge soll Sicherheit schaffen, ohne Alarmismus zu erzeugen. Blackout und Brownout bleiben seltene Szenarien, doch die Stadtverwaltung wirbt dafür, sich sachlich mit dem Thema auseinanderzusetzen und im Ernstfall vorbereitet zu sein.

      Eigene Anzeige

      Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

      Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

      Jetzt anfragen

      Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern: