Bundespolizei sucht Zeugen nach mutmaßlicher sexueller Belästigung am Bahnhof Freilassing
Festnahme eines 38-Jährigen; Polizei bittet insbesondere um Hinweise zu einer unbekannten Frau

Bundespolizei bittet nach Vorfall am Bahnhof Freilassing um Hinweise
Nach einer mutmaßlichen sexuellen Belästigung in der Wartehalle des Bahnhofs Freilassing sucht die Bundespolizei nach Zeugen. Wie die Bundespolizeidirektion München mitteilt, haben Einsatzkräfte am 26. Juli einen 38-jährigen Rumänen festgenommen. Er steht im Verdacht, eine 19-Jährige belästigt zu haben.
Nach den Angaben der Bundespolizei soll sich der Vorfall gegen 11.00 Uhr ereignet haben. Die 19-Jährige habe an einer Bank in der Wartehalle des Bahnhofs Freilassing gestanden, als es zu der sexuellen Belästigung gekommen sein soll.
Unbekannte Frau half der Geschädigten
Besonders wichtig für die Ermittlungen ist eine bislang unbekannte Frau. Sie soll auf den Vorfall aufmerksam geworden sein und sich als Freundin der 19-Jährigen ausgegeben haben. Unter diesem Vorwand habe sie die Geschädigte aus der Wartehalle bis zur Bundespolizei am Parkplatz des Bahnhofs begleitet.
Die Bundespolizei bittet insbesondere diese Zeugin, sich zu melden.
Tatverdächtiger in Zug bei Traunstein festgestellt
Der mutmaßliche Täter konnte laut Bundespolizei von der Geschädigten auf Videoaufzeichnungen wiedererkannt werden. Auf Grundlage der Personenbeschreibung und weiterer Angaben leitete die Bundespolizei eine Fahndung ein. Der Mann wurde demnach in einem Fernverkehrszug kurz vor dem Bahnhof Traunstein festgestellt.
Nach Angaben der Bundespolizei war der Tatverdächtige zur Tatzeit alkoholisiert. Er trug ein schwarzes T-Shirt mit heller Aufschrift, eine kurze Jeanshose sowie schwarze Schuhe mit goldenem Aufdruck. Zudem habe er eine kleine grüne Tüte mitgeführt. Beschrieben wird der 38-Jährige als Bartträger mit dunklen Haaren, die an den Seiten sehr kurz rasiert sind, und mit schlanker Statur.
So können sich Zeugen melden
Die Bundespolizeiinspektion Freilassing nimmt Hinweise per E-Mail und telefonisch entgegen. Zeugen können sich an folgende Kontaktstellen wenden:
- E-Mail: [email protected]
- Telefon: 08654-7706-0
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