BarrierefreiheitEinfache Sprache
RautenReport Logo
LandkreiseVeranstaltungen

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB
  • KI-Hilfsmittel
  • Transparenzbericht
  • Unsere Quellen
  • Über uns
  • Styleguide

Verlag & Partner

  • Hessen App GmbH
  • dashdesign;
  • Die Stadt App
  • Die Mittelhessen-App
  • Herold News

Service

  • Kontakt
  • Problem melden
  • Werbung schalten
  • PUR-Abo & Kündigung

Folgen

  • LinkedIn · RautenReport
  • YouTube · @rautenreport-bayern

© 2026 Hessen App GmbH

Sprache wählen
Soziales

Neue Selbsthilfegruppe für Frauen in Coburg

Traumatische Geburtserfahrungen gemeinsam verarbeiten – vertraulicher Austausch und Unterstützung

Von Redaktion Coburg12.11.25, 15:32

Die Kontaktstelle Selbsthilfe der Stadt Coburg gibt bekannt, dass eine neue Selbsthilfegruppe für Frauen mit traumatischen Geburtserfahrungen gegründet werden soll. Die Gruppe richtet sich an Mütter, die sich nach belastenden Geburtserlebnissen Unterstützung und Austausch wünschen. Im Fokus steht dabei ein geschützter Raum, in dem über persönliche Erfahrungen offen gesprochen werden kann.

Hintergrund: Belastende Geburtserlebnisse und ihre Folgen

Viele Frauen erleben während der Geburt ihres Kindes Situationen, die sie nachhaltig belasten können. Dazu zählen beispielsweise:

  • Frühgeburten
  • Komplikationen während der Geburt
  • Ungeplante medizinische Maßnahmen
  • Ungewünschter Kaiserschnitt
  • Trennung vom Baby unmittelbar nach der Geburt
  • Solche Erfahrungen können nicht nur körperliche, sondern auch seelische Belastungen mit sich bringen. Gefühle wie Selbstzweifel, Versagensängste, Unsicherheit im Umgang mit dem Kind oder Angst vor einer erneuten Schwangerschaft begleiten viele Frauen nach einer traumatischen Geburt. Die Initiatorin dieser Gruppe betont, dass keine Frau befürchten muss, ihre Erlebnisse seien zu dramatisch – jede Geschichte ist individuell und verdient Gehör.

    Kurz erklärtSelbsthilfegruppe

    Eine Selbsthilfegruppe ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich gegenseitig unterstützen und über persönliche, oft belastende Erfahrungen austauschen. Ziel ist es, gemeinsam Wege zur Bewältigung zu finden, ohne professionelle therapeutische Begleitung.

    Vertraulichkeit als Grundprinzip

    Die Kontaktstelle Selbsthilfe betont, dass Verschwiegenheit oberstes Gebot ist. Der Austausch erfolgt in einem geschützten Rahmen, um jeder Teilnehmerin die Möglichkeit zu geben, ehrlich über ihre Gefühle und Erinnerungen zu sprechen. Der offene Dialog soll helfen, sich verstanden zu fühlen und gemeinsam Möglichkeiten zur Verarbeitung zu finden.

    Anlaufstelle und Kontaktmöglichkeiten

    Frauen, die selbst betroffen sind oder jemanden kennen, der Unterstützung sucht, können sich an die Kontaktstelle Selbsthilfe im Sozialen Beratungszentrum der Stadt Coburg wenden. Dort erhalten Interessierte weitere Informationen zur Gruppe und zum Ablauf der Treffen. Ein Gespräch oder eine unverbindliche Kontaktaufnahme ist jederzeit möglich.

    Kontaktstelle Selbsthilfe – Stadt Coburg

    Soziales Beratungszentrum

    09561 / 89 2576

    Das Team der Kontaktstelle Selbsthilfe ermutigt betroffene Frauen, den ersten Schritt zu wagen. Die gemeinsame Erfahrung, nicht allein zu sein, kann Kraft geben und zur Bewältigung des Erlebten beitragen.

    Eigene Anzeige

    Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen

    Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.

    Jetzt anfragen→

    Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

    WhatsAppFacebookXE-Mail

    Artikel anhören

    Audioversion

    Ihr Browser unterstützt die Audiowiedergabe nicht.