Kurzmitteilung: Lesebär geht raus

Burghauser Vorlesestunden erstmals am Wöhrsee und im Freibad – nur bei gutem Wetter und kostenfrei

Der Burghauser Lesebär erweitert sein Angebot und verlegt Vorlesestunden in diesem Jahr erstmals auch nach draußen. Neben den bekannten Terminen in der Stadtbibliothek Haus der Familie von Ende September bis Anfang Mai sind nun zusätzliche Veranstaltungen unter freiem Himmel geplant.

Lesebär mit neuen Orten und neuen Terminen

Die neuen Outdoor-Termine sollen dort stattfinden, wo sich Kinder und Familien bei gutem Wetter ohnehin aufhalten. Geplant sind Vorlesestunden am Wöhrsee sowie im Freibad. Möglich wird das Angebot nach Angaben der Stadt vor allem durch den Einsatz ehrenamtlicher Vorleserinnen und Vorleser, die die Termine kurzfristig übernommen haben.

Am Wöhrsee sind drei Vorlesestunden auf der Wiese vor dem Wasserwachthäuschen vorgesehen. Im Freibad sind zwei Termine unter den Bäumen hinter der großen gelben Rutsche geplant.

Geplante Orte im Überblick

  • Wöhrsee: Wiese vor dem Wasserwachthäuschen
  • Freibad: unter den Bäumen hinter der großen gelben Rutsche
  • Kostenfrei, aber wetterabhängig

    Das Angebot ist kostenfrei. Für beide Angebote fällt lediglich der reguläre Badeeintritt für Kinder ab sechs Jahren an, sofern keine Saisonkarte vorhanden ist.

    Die Vorlesestunden finden ausschließlich bei Badewetter statt. Bei Regen entfallen die Termine. Über kurzfristige Änderungen informiert die Stadtbücherei zusätzlich über ihre Social-Media-Kanäle.

    Hintergrund: Ehrenamt als Grundlage

    Bibliotheksleiterin Christin Moll hebt hervor, dass die erweiterte Saison nur durch das Engagement ehrenamtlicher Vorleserinnen und Vorleser möglich sei. Sie betont: „Ohne Ehrenamt wäre Leseförderung in dieser Form nicht möglich.“

    Sollte das neue Angebot gut angenommen werden, ist geplant, die Outdoor-Saison ab 2027 bis Anfang Juli zu verlängern. Damit könnte der Lesebär sein Programm künftig noch weiter ausbauen.

    Ein Angebot mit Perspektive

    Mit dem Schritt ins Freie reagiert das Team auf die Nachfrage und auf die sommerlichen Aufenthaltsorte von Familien. Der Lesebär bleibt damit seinem Ziel treu, Leseförderung niedrigschwellig und nah an den Kindern anzubieten – künftig eben nicht nur drinnen, sondern auch draußen.

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