Farbenfrohe Unterwasserwelt: Graffiti-Workshop am Jugendzentrum

28 Kinder der Hans-Kammerer-Grundschule gestalten mit Martin Keindl ein Wandbild zum Motto „Jede/r gehört dazu“

Farbenrausch in der Unterwasserwelt: Graffiti-Künstler Martin Keindl leitete die Kinder bei der Umsetzung ihrer kreativen Ideen an, die Kinder reichten ihm die Spraydosen für den Schriftzug.
Farbenrausch in der Unterwasserwelt: Graffiti-Künstler Martin Keindl leitete die Kinder bei der Umsetzung ihrer kreativen Ideen an, die Kinder reichten ihm die Spraydosen für den Schriftzug.Foto: burghausen.de

Mit einer farbenfrohen Unterwasserwelt hat das Schülerparlament der Hans-Kammerer-Grundschule Burghausen ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft gesetzt. Bei einem Graffiti-Workshop am Jugendzentrum in der Burghauser Neustadt gestalteten 28 Kinder Fische, Seepferdchen, Haie und Tintenfische an einer Wand des JUZ.

Die Aktion fand am 28. Juli 2026 kurz vor Beginn der Sommerferien statt und bildete das Abschlussprojekt des aktuellen Schülerparlaments. Sie stand unter dem Motto „Jede/r gehört dazu“.

Abschlussprojekt des Schülerparlaments

Das Schülerparlament setzt sich aus Schülerinnen und Schülern der ersten bis vierten Klassen zusammen. Von insgesamt 34 Mitgliedern nahmen 28 Kinder an der Abschlussaktion teil.

Ausgangspunkt des Projekts war die Frage, was eine Gemeinschaft stark macht. Die Kinder beschäftigten sich gemeinsam mit Themen wie Zusammenhalt, Zugehörigkeit und gutem Miteinander. Trotz sommerlicher Hitze arbeiteten sie engagiert an dem Wandbild.

Unterwasserwelt am Jugendzentrum gestaltet

Unter der künstlerischen Leitung des Graffiti-Künstlers Martin Keindl fertigten die Kinder zunächst Schablonen mit Motiven aus der Unterwasserwelt an. Anschließend übertrugen sie ihre Entwürfe auf die bereits meerblau vorbereitete Wand. Mit Mundschutz und in alten Kleidern ausgestattet, gestalteten sie nach und nach das großflächige Bild.

Unterstützt wurden sie dabei von der Sozialpädagogin Kristina Bös (JaS), der Initiatorin des Schülerparlaments Annette Manger sowie dem JUZ-Leiter Florian Zitzelsberger.

Botschaft für Vielfalt und Zusammenhalt

Zum Abschluss sprühte Martin Keindl den Leitspruch des Schülerparlaments an die Wand: „Demokratisch und gerecht, das sind wir“.

Die Unterwasserwelt greift den Gedanken des Projekts auch bildlich auf. Die unterschiedlichen Fische und Meeresbewohner ergeben zusammen ein lebendiges Ganzes. Das Kunstwerk steht damit sinnbildlich für eine Gemeinschaft, in der Verschiedenheit ihren Platz hat und jede und jeder dazugehört.

Ermöglicht wurde der Graffiti-Workshop durch die finanzielle Unterstützung der Kinderhilfsorganisation Children for a better World e.V.

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