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Biberalarm am Wöhrsee!

Stadt ergreift Schutzmaßnahmen und plant Entnahme zur Gewährleistung der Sicherheit für Passanten.

Von Redaktion Burghausen21.03.25, 08:51

In diesem Artikel

HH
Heidi Holzweber
SF
Sarah Freudlsperger

Biberaktivität am Wöhrsee – Schutzmaßnahmen und Entnahme erforderlich

Burghausen. Ein von einem Biber angenagter Baum im Bereich des Wöhrsees wurde am 14. Februar entdeckt. Um eine weitere Schädigung der umliegenden Bäume zu verhindern, ergriff die Stadt umgehend Schutzmaßnahmen und behandelte die betroffenen Bäume mit einem speziellen Biberschutzmittel.

Sicherheitsrisiken durch den Biber am Wöhrsee

Bei einem Ortstermin mit Heidi Holzweber, Biberbeauftragten des Landkreises Altötting, wurde die Situation eingehend diskutiert. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen zweijährigen Biber auf Reviersuche. Zukünftige Aktivitäten des Bibers könnten zu folgenden Sicherheitsrisiken führen:

  • Gehölzfraß und -fällung gefährden wertvolle alte Bäume.
  • Umgestürzte Bäume könnten Passanten verletzen.
  • Grabungen am Seeufer erhöhen das Risiko für Spaziergänger und Radfahrer.
  • Biberentnahme zwingend notwendig

    Da der Wöhrsee mit seinen vielen Wegen und der hohen Besucherfrequenz kein geeigneter Lebensraum für Biber ist, wurde eine Entnahme des Tieres beschlossen. In weniger frequentierten Bereichen könnte eine Koexistenz leichter umgesetzt werden. Sarah Freudlsperger, Leiterin des Umweltamts der Stadt Burghausen, erläutert:

    „Wir haben uns diese Entscheidung alles andere als leicht gemacht, aber hier geht es um Sicherheit im Naherholungsgebiet Wöhrsee.“

    Maßnahmen zur Biberentnahme

    Um das Tier zu schützen und unnötige Belastungen zu vermeiden, wurde eine Lebendfalle am Seeufer aufgestellt, ausgestattet mit einem Alarmmechanismus. Der Bereich ist zusätzlich gesichert. Es wird dringend gebeten, sich von der Falle fernzuhalten und Hunde nicht in die Nähe zu lassen.

    Die Stadt Burghausen bleibt in engem Austausch mit den Fachbehörden, um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Biberpopulation sicherzustellen.

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