Wirtschaftsbeirat Bamberg nimmt Arbeit auf
Konstituierende Sitzung vereint Vertreter aus Wirtschaft, Handwerk, Handel, Gastronomie, Wissenschaft und Arbeitnehmervertretungen
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Der neue Wirtschaftsbeirat der Stadt Bamberg hat mit seiner konstituierenden Sitzung offiziell die Arbeit aufgenommen. Nach Angaben der Stadt bringt das Gremium Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Handwerk, Handel, Gastronomie, Wissenschaft und Arbeitnehmervertretungen an einen Tisch. Es soll künftig wichtige wirtschaftspolitische Entwicklungen frühzeitig begleiten.
Arbeitsgrundlage ist die vom Stadtrat beschlossene Satzung. Danach berät der Wirtschaftsbeirat den Stadtrat und die Stadtverwaltung in wirtschaftsrelevanten Fragen und kann eigene Empfehlungen einbringen.
Dauerhaftes Bindeglied zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft
Nach Darstellung der Stadt ist der Wirtschaftsbeirat als dauerhaftes Bindeglied zwischen Stadtpolitik, Verwaltung und Wirtschaftsorganisationen angelegt. Er soll wirtschaftliche Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsthemen frühzeitig aufgreifen und dazu beitragen, tragfähige Lösungen für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Bamberg zu erarbeiten.
Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier erklärte, die Stadt wolle der Wirtschaft in Bamberg mehr Gewicht geben. Ziel sei es, Entscheidungen noch stärker gemeinsam mit den Menschen zu entwickeln, die Verantwortung für Arbeitsplätze, Innovation und Wertschöpfung tragen. Zudem stehe der Wirtschaftsbeirat für einen neuen Stil der Zusammenarbeit, der frühzeitig, partnerschaftlich und lösungsorientiert ausgerichtet sei.
Auch Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller bewertete den Auftakt positiv. Er erklärte, der offene Austausch solle fortgesetzt werden, um gemeinsam neue Impulse für den Wirtschaftsstandort zu setzen.
Klausurtagung noch in diesem Jahr geplant
Wie die Stadt weiter mitteilte, machte bereits die erste Sitzung deutlich, wie groß das Interesse der Mitglieder ist, sich mit ihrer Meinung und ihrer Expertise einzubringen. Verabredet wurde demnach, dass im Lauf des Jahres eine Klausurtagung stattfinden soll. Dort will das Gremium seine zentralen Handlungsfelder definieren.
Der Wirtschaftsbeirat tagt unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters mindestens viermal jährlich. Seine Zusammensetzung ist laut Stadt bewusst breit angelegt und kann künftig um weitere wirtschaftliche Akteure ergänzt werden, um auf neue Entwicklungen flexibel reagieren zu können.
Diese Mitglieder nahmen an der konstituierenden Sitzung teil
- Herbert Grimmer, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken Bayreuth sowie Geschäftsführer der Grimmer GmbH
- Reinhard Bauer, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken
- Mathias Baluses, stellvertretender Kreisvorsitzender des Handelsverbands Bayern e.V. – Bezirk Oberfranken und Filialgeschäftsführer Galeria Bamberg
- Joachim Kastner, Kreisvorsitzender DEHOGA Bayern e.V. – Kreisstelle Bamberg sowie Inhaber und Geschäftsführer Hotel Schloss Burgellern
- Georg Fischer, Vorsitzender des Bayerischen Landesverbandes der Marktkaufleute und der Schausteller e.V. – Bezirksstelle Oberfranken/Bamberg
- Cornelia Hampel-Schmitt, Vorsitzende des Bundes der Selbständigen Bayern – Ortsverband Bamberg
- Wolfgang Heyder, Vertreter des Wirtschaftsclubs Bamberg e.V.
- Tomas Liewald, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Bamberg e.V.
- Thomas Lieb, Vorstand Bamberg Startups e.V.
- Prof. Dr. Kai Fischbach, Präsident der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
- Stefan Trebes, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit – Bamberg
- Mathias Eckardt, Regionsgeschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes Bayern – Bezirk Oberfranken
- Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier
- Dr. Stefan Goller, Referent für Wirtschaft und Digitalisierung
- Ruth Vollmar, Leiterin der Wirtschaftsförderung
- Annegret Michler, Baureferentin
Die konstituierende Sitzung fand im Rathaus statt.
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