Wiesenpflege an der Villa Remeis zur Förderung der biologischen Vielfalt
Etwa die Hälfte der Flächen wird gemäht, der Rest bleibt zunächst als Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinlebewesen erhalten

An der Villa Remeis werden in den nächsten Tagen Teile der Wiesenflächen gemäht. Wie die Stadt Bamberg mitteilt, setzt das Klima- und Umweltamt dabei bewusst auf Teilmahd, um die biologische Vielfalt zu fördern.
Nur etwa die Hälfte der Fläche wird gemäht
Nach Angaben der Stadt wird nur etwa die Hälfte der Wiesenfläche bearbeitet. Die andere Hälfte bleibt zunächst stehen und dient damit weiter als Lebensraum für Pflanzen und Tiere.
Rückzugsräume für Insekten, Vögel und andere Kleinlebewesen
Von den nicht gemähten Bereichen profitieren insbesondere Insekten, die dort Nahrung und geeignete Lebensräume finden. Blütenpflanzen können bis zur Samenreife gelangen. Auch Vögel und andere Kleinlebewesen nutzen die Vegetation laut Mitteilung als Nahrungsquelle und Unterschlupf.
Pflege und Artenschutz sollen verbunden werden
Mit der Maßnahme verbindet die Stadt Bamberg nach eigenen Angaben die Pflege der Wiesenflächen mit dem Schutz der biologischen Vielfalt. Die Teilmahd schaffe auf derselben Fläche unterschiedliche Lebensbedingungen und unterstütze damit eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt.
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