Wärmestrategien für drei Wohngebiete in Bamberg: Analyse und Handlungsempfehlungen
Gemeinsames Förderprojekt mit Wohnungsunternehmen zur treibhausgasarmen und effizienten Ausrichtung der Wärmeversorgung

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Die Stadt Bamberg arbeitet gemeinsam mit der örtlichen Wohnungswirtschaft an der Wärmewende. Im Rahmen eines Förderprojekts unterstützt sie die GEWOBAU Bamberg eG, die Baugenossenschaft für Stadt und Landkreis Bamberg eG sowie die Stadtbau GmbH Bamberg dabei, für jeweils ein ausgewähltes Wohngebiet eine zukunftsfähige und klimafreundliche Wärmeversorgungsstrategie zu entwickeln.
Drei Quartiere im Blick
Für jedes der ausgewählten Quartiere werden individuelle Versorgungsstrategien erarbeitet. Zwei der Untersuchungsgebiete liegen im Haingebiet, ein weiteres in Gaustadt. Nach Angaben der Stadt wurde gemeinsam mit den Projektbeteiligten die bestehende Versorgungssituation analysiert und anschließend für alle drei Gebiete jeweils eine Strategie für eine treibhausgasarme und effiziente Energieversorgung entwickelt.
Dabei fließen der künftige Energiebedarf, erneuerbare Wärmequellen, technische Versorgungsoptionen, die Wirtschaftlichkeit sowie mögliche Umsetzungszeiträume in die Untersuchungen ein.
Offene Wärmeversorgung als Auswahlkriterium
Ausgewählt wurden die Gebiete, weil ihre künftige Wärmeversorgung noch offen ist. Nach Darstellung der Stadt können auf diese Weise unterschiedliche Lösungsansätze untersucht und konkrete Handlungsempfehlungen für die Eigentümer entwickelt werden.
Die beteiligten Wohnungsunternehmen treiben die Wärmewende laut Mitteilung bereits heute unter anderem mit energetischen Sanierungen und der Umstellung auf klimafreundliche Heizsysteme voran.
Förderprogramm deckt die Untersuchungen ab
Ergänzend zu den Ergebnissen erhalten die beteiligten Wohnungsunternehmen detaillierte Analysen ihrer Liegenschaften. Diese sollen sie bei künftigen Investitions- und Sanierungsentscheidungen unterstützen. Für die Wohnungsunternehmen entstehen nach Angaben der Stadt aufgrund eines Förderprogramms keine Kosten für die umfangreichen Untersuchungen.
Stimmen aus dem Projekt
Der Zweite Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp erklärt, die Wärmewende gelinge am besten, wenn gemeinsam nach Lösungen gesucht werde, die zu den jeweiligen Quartieren und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern passten. Die Untersuchungen schüfen eine fundierte Grundlage für Investitionen, die den CO₂-Ausstoß reduzierten, langfristig Kosten und Abhängigkeiten verringerten und die Stadt Schritt für Schritt klimafreundlicher machten.
Jürgen Rößler, Vorstand der Baugenossenschaft für Stadt und Landkreis Bamberg eG, betont, die Genossenschaft investiere in nachhaltige Energieträger, um weniger CO₂ auszustoßen und ihre Mitglieder langfristig unabhängiger von Öl und Gas sowie deren Preisschwankungen zu machen. Gemeinsam mit der Stadt Bamberg beteilige sie sich dafür an einem Förderprojekt zum Austausch fossiler Heizungen.
Zusammenarbeit von Stadt und Wohnungswirtschaft
Nach Einschätzung der Stadt zeigt das Projekt, wie kommunale Klimaschutzmaßnahmen und die Wohnungswirtschaft erfolgreich zusammenwirken können.
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