Sanierung des Sportparks Gaustadt gestartet
Modernisierung für Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit mit 5,6 Millionen Euro Förderung bis Ende 2026

Mit dem offiziellen Spatenstich am 27. November 2025 ist die Sanierung des Sportparks in Gaustadt gestartet. Der traditionsreiche Stadtteil bekommt damit ein modernes und barrierefreies Sportzentrum, das künftig Treffpunkt und Trainingsstätte für zahlreiche Sportbegeisterte sein wird. Die umfassenden Bauarbeiten sind ein klares Signal für mehr Lebensqualität, Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Miteinander vor Ort.
Sanierung mit Zukunftsperspektive
Die Sportanlage in Gaustadt wurde ursprünglich zwischen 1972 und 1974 errichtet. Nun wird sie umfassend modernisiert, energetisch optimiert und auf barrierefreie Standards gebracht. Oberbürgermeister Andreas Starke betonte beim Spatenstich die Bedeutung der Investition: „Gaustadt ist ein lebendiger, wachsender Stadtteil. Deshalb investieren wir gezielt in Wohn- und Lebensqualität vor Ort.“
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Sportmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Laut Starke ist das Ziel klar: „Mit diesem Zukunftsprojekt verbessern wir vor allem für Kinder und Jugendliche die Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung.“
Projektumfang und Bauphasen
Die ganze Maßnahme wurde in enger Abstimmung mit städtischem Immobilienmanagement und dem Amt für Bildung, Schulen und Sport Bamberg Service entwickelt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 5,634 Millionen Euro.
Finanzierung und Förderung
Das Bauprojekt wird durch eine Anschubfinanzierung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags in Höhe von 2,13 Millionen Euro ermöglicht, bereitgestellt im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend, Kultur“ sowie weiteren Bundesmitteln aus dem Bundesprogramm für effiziente Gebäude (BEG). Die Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz und Thomas Silberhorn überreichten dazu offiziell den Förderbescheid an Oberbürgermeister Starke und Finanzreferent Bertram Felix.
MdB Schwarz betonte: „Der Bund unterstützt dieses Vorhaben, weil hier ein Ort entsteht, der Sport, Inklusion und Gemeinschaft stärkt. Besonders wichtig ist, dass es uns gelingt, die Gebäude barrierefrei zu gestalten.“
Attraktives Sportangebot für alle Generationen
Im sanierten Sportpark sollen künftig Fußball, Taekwondo, Zumba und Reha-Gymnastiksport angeboten werden. Die beiden örtlichen Vereine ASV und DJK Gaustadt, die gemeinsam rund 1.100 Mitglieder zählen, sind Hauptnutzer der Anlage. Oberbürgermeister Starke hebt hervor: „Dieser Sportpark ist mehr als eine Sportanlage. Er ist ein Treffpunkt für alle Generationen.“
Namensträger mit Tradition
Nach der Sanierung ist vorgesehen, das Sportzentrum nach Andreas Stenglein, dem früheren Gaustadter Bürgermeister und Initiator des ursprünglichen Baus, zu benennen. Damit wird das Engagement für Sport und Gemeinschaft weitergeführt.
Bundesweites Förderprogramm - Hintergrund
Das Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK) unterstützt deutschlandweit Gemeinden beim Erhalt und der Modernisierung ihrer sozialen Infrastruktur. Seit dem Start 2015 wurden bis 2021 insgesamt 1,54 Milliarden Euro für knapp 900 Projekte, darunter über 750 Sportstätten, bereitgestellt. Im Fokus stehen Maßnahmen mit hoher energetischer Qualität, Klimaschutz und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Seit 2022 stammt die Finanzierung aus dem Klima-Transformationsfonds. Die Verantwortung für das Programm liegt beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.
Bedeutung für den Stadtteil Gaustadt
Die geplante Sanierung steht nicht nur für moderne Sportanlagen, sondern auch für soziale Integration, nachhaltige Entwicklung und ein lebendiges Miteinander der Generationen in Gaustadt. Der Sportpark soll ein zentraler Treffpunkt werden, an dem die Werte Zusammenhalt und Inklusion im Vordergrund stehen.
Mit dem Start des Zukunftsprojekts ist ein wichtiger Meilenstein für den Stadtteil Gaustadt gesetzt. Die Stadt Bamberg blickt gespannt auf die kommenden Bauphasen und die Wiedereröffnung des Sportparks Ende 2026 – als moderner, inklusiver und nachhaltiger Treffpunkt für Sport und Gemeinschaft.
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