Neuer Schulbau in Bamberg: Platz für mehr Kinder

Ab Sommer 2026 entsteht an der Rupprechtschule ein Erweiterungsbau – fünf Bäume weichen vorübergehend, werden aber ersetzt

Von Redaktion Bamberg
Neuer Schulbau in Bamberg: Platz für mehr Kinder
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Die Stadtverwaltung Bamberg hat angekündigt, dass an der Rupprechtschule im Bamberger Osten ein Erweiterungsbau entlang der Georgenstraße entstehen wird. Ziel ist es, den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen sowie zusätzlichen Klassenzimmern und Ganztagesbetreuung zu decken.

Vorbereitende Maßnahmen im Februar

Der Baubeginn für das neue Gebäude ist für den Sommer 2026 angesetzt. Bereits zuvor erfolgen vorbereitende Arbeiten: In der vegetationsarmen Zeit, während der Faschingsferien vom 16. bis 20. Februar 2026, werden fünf Bäume auf dem Pausenhof der Rupprechtschule gefällt. Diese Maßnahme ist notwendig, um das Baufeld für den geplanten Neubau freizumachen.

  • Fällungen betreffen ausschließlich den Bereich des Pausenhofs.
  • Zwei der fünf Bäume sind bereits geschwächt und wären ohnehin zur Entnahme vorgesehen gewesen.
  • Durchführung während der Schulferien, um den Schulbetrieb nicht zu beeinträchtigen.
  • Keine Straßensperrungen erforderlich, da keine öffentlichen Verkehrswege betroffen sind.
  • Ersatzpflanzungen und Schutz des Stadtbildes

    Die Stadtverwaltung betont, dass Nachhaltigkeit, der Schutz der Natur sowie der Erhalt des Stadtbildes zentrale Bausteine der Planung darstellen. Alle entnommenen Bäume sollen nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus direkt im Umfeld des Neubaus auf dem Pausenhof ersetzt werden. Zudem bleibt die charakteristische Baumallee an der Georgenstraße durch ein gezieltes Zurücksetzen des Baukörpers erhalten.

    Bedeutung für Schulgemeinschaft und Stadtteil

    Mit der Erweiterung der Rupprechtschule verfolgt die Stadt das Ziel, zusätzliche Betreuungs- und Unterrichtskapazitäten im wachsenden Bamberger Osten zu schaffen. Das Vorhaben ist Teil einer nachhaltigen Stadtentwicklung, bei der sowohl auf die Bedürfnisse der Schulgemeinschaft als auch auf den langfristigen Erhalt grüner Strukturen Rücksicht genommen wird.

    Das Projekt an der Rupprechtschule ist ein Beispiel dafür, wie Bildungsinfrastruktur ausgebaut und zugleich Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Stadtgrün gelegt wird. Die Maßnahmen werden sorgfältig geplant, um den Schulbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen und das Bild des Stadtteils zu bewahren.

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