Neuer Polizeistandort in Bamberg entsteht

Ab 2028 sollen Polizeiinspektion Land und Verkehrspolizei am Tännig untergebracht werden – umfangreiche Bauarbeiten im Süden Bambergs laufen

Von Redaktion Bamberg
Neuer Polizeistandort in Bamberg entsteht
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Im Süden Bambergs hat eine der bedeutendsten Infrastrukturmaßnahmen der letzten Jahre begonnen: Die Erschließungsarbeiten für den neuen Polizeistandort „Am Tännig“ laufen auf Hochtouren. Wer aktuell vom Berliner Ring auf den Frankenschnellweg Richtung Nürnberg fährt, kann die Bautätigkeiten auf dem Areal neben der B22 deutlich erkennen.

Neuer Polizeistandort „Am Tännig“: Ein Großprojekt für Bamberg

Das vier Hektar große Gelände wird ab 2028 die Polizeiinspektion -Land sowie die Bamberger Verkehrspolizei beherbergen. Ziel des Bauprojekts ist es, moderne Arbeitsbedingungen und eine optimale Anbindung der Polizeistandorte zu schaffen. Mit der Durchführung der notwendigen Vorarbeiten wurde Bamberg Service vom Freistaat Bayern beauftragt.

Umfangreiche Erschließungsmaßnahmen

Die Erschließungsarbeiten bestehen aus mehreren Bauabschnitten:

  • Ver- und Entsorgungsarbeiten auf dem gesamten Gelände
  • Neubau einer Zufahrtsstraße, inklusive Einmündung in den Berliner Ring
  • Errichtung einer modernen Ampelanlage
  • Bau eines Stauraumkanals mit beachtlichem Innendurchmesser von 1,80 Metern zur effektiven Entwässerung (Fertigstellung bis Ende 2025)
  • Verlegung einer neuen Trinkwasserleitung durch die Stadtwerke bis zur Parkplatz-Einfahrt
  • Nach Abschluss der Arbeiten entsteht somit nicht nur ein moderner Polizeistandort, sondern auch eine verbesserte Infrastruktur im Bamberger Süden.

    Verkehrsführung und Einschränkungen während der Bauphase

    Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden und der Bauarbeiter sind während der Bauarbeiten einige Umleitungen und Sperrungen notwendig:

    • Geh- und Radweg entlang der Baustelle ist vollständig gesperrt
    • Umleitung für Fußgänger und Radfahrer über die gegenüberliegende Seite des Berliner Rings
    • Zusatzparkplatz der Brose Arena (zwischen Forchheimer Straße und Bahntrasse) ist nicht anfahrbar
    • Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden gebeten, die geänderten Wegeführungen zu beachten. Ziel der Maßnahmen ist es, trotz umfangreicher Bautätigkeiten einen sicheren und möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

      Beteiligte und Projektverantwortliche

      Das Projekt zeichnet sich durch die Zusammenarbeit verschiedener Akteure aus Bau, Verwaltung und Polizei aus. Beim Spatenstich waren unter anderem Markus Hopfengärtner (SRP Consult), Krapp, Dienststellenleiter Alexander Streng (Polizeiinspektion -Land), Rebecca Bergmann (Straßenbau), Oberbürgermeister Andreas Starke, Bertram Felix (Kaufmännischer), Thomas Beese (Technischer Werkleiter Bamberg Service) und Tobias Sporer (Baufirma Richard Schulz) vor Ort.

      Blick in die Zukunft

      Nach der geplanten Fertigstellung wird der neue Polizeistandort die Sicherheit und Infrastruktur im Bamberger Süden nachhaltig stärken. Bis dahin bleibt die Geduld der Bürger während der Bauphase gefragt.

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