Meißen setzt sich für Kulturerbe ein
AG Historische Städte fordert nachhaltige Stadtentwicklung und blickt auf kommende Projekte und Sitzungen

Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Historische Städte hat Anfang Mai in Meißen getagt und wichtige Weichen für die Zukunft der Städtebauförderung gestellt. Auch Vertreterinnen und Vertreter des Baureferats der Stadt Bamberg waren mit dabei und setzten gemeinsam mit den weiteren Mitgliedsstädten ein klares Zeichen für die nachhaltige Stadtentwicklung und den Erhalt des kulturellen Erbes.
Schwerpunkte der Tagung: Zukunft der Städtebauförderung
Im Zentrum der Diskussionen stand die Städtebauförderung, ein zentrales Investitionsprogramm, das seit Jahrzehnten eine nachhaltige Entwicklung des kulturellen Erbes der Mitgliedsstädte ermöglicht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AG betonten die Bedeutung dieses Instruments und sprachen sich dafür aus, die Städtebauförderung weiterzuführen, zu verstetigen, zu modifizieren und mittelfristig planbar zu gestalten. Die Arbeitsgemeinschaft plant in diesem Zusammenhang einen zeitnahen Austausch mit dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.
Die Städtebauförderung wird traditionell von Bund, Ländern und Kommunen finanziert. Ihr besonderer Stellenwert ergibt sich auch daraus, dass sie dazu beiträgt, gleiche Lebensverhältnisse in den Gemeinden zu schaffen und die europäische Identität der Städte zu bewahren.
Gemeinsames Programm und Ausblick
Die Tagung wurde traditionsgemäß von einem Stadtrundgang durch Meißen begleitet, bei dem die Teilnehmenden aktuelle Bauprojekte besichtigen konnten. Am zweiten Tag wurden neue Stadtentwicklungsprojekte in Meißen vorgestellt und diskutiert.
Die nächste Sitzung der AG Historische Städte ist bereits terminiert: Im Juli 2025 treffen sich die Mitgliedsstädte in Lübeck. Ein besonderer Programmpunkt wird dann die turnusmäßige Übergabe der Geschäftsführung von der Stadt Görlitz an die Stadt Bamberg sein.
Arbeitsgemeinschaft Historische Städte: Zusammenschluss mit Geschichte
Die AG Historische Städte existiert seit 1973. Damals schlossen sich zunächst Bamberg, Lübeck und Regensburg zusammen, um gemeinschaftlich einen nachhaltigen Weg zur Bewahrung ihrer historischen Stadtbilder einzuschlagen. 1991 erweiterten Meißen, Stralsund und Görlitz die Arbeitsgemeinschaft. Heute setzen sich diese sechs Städte gemeinsam für den Schutz, die Pflege und die Entwicklung ihres besonderen kulturellen Erbes ein. Dreimal jährlich treffen sich die Vertreterinnen und Vertreter, um sich zu aktuellen Projekten, Herausforderungen und Strategien auszutauschen.
Stadtentwicklung: Gemeinsame Herausforderungen, gemeinsamer Austausch
Die kontinuierliche Zusammenarbeit der sechs Städte ist ein Signal für die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen im Bereich Stadtentwicklung. Herausforderungen werden gemeinsam angegangen und zukunftsfähige Lösungen entwickelt – stets mit Blick auf die besonderen Anforderungen historischer Stadtkerne.
title="STADT BAMBERG, Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit"
subtitle="Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg"
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