Kurzmitteilung: 75 Einsatzkräfte proben den Ernstfall auf dem Kanal
Großübung auf dem Main-Donau-Kanal: Feuerwehr, THW, Wasserwacht, DLRG, Malteser und Wasserschutzpolizei trainieren Rettung, Brandbekämpfung und Umweltschutz mit 24 Booten.

Auf dem Main-Donau-Kanal haben rund 75 Einsatzkräfte eine gemeinsame Großübung absolviert. Beteiligt waren Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Wasserwacht, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Malteser Rettungsdienst und Wasserschutzpolizei. Im Mittelpunkt stand die Zusammenarbeit auf dem Wasser – trainiert wurde mit insgesamt 24 Booten in mehreren realitätsnahen Szenarien.
Realitätsnahe Lagen auf dem Wasser
Die Übung war darauf ausgelegt, unterschiedliche Einsatzsituationen möglichst praxisnah zu simulieren. Die Beteiligten arbeiteten an vier anspruchsvollen Lagen und mussten dabei ihre Abläufe aufeinander abstimmen.
Zu den geübten Szenarien gehörte unter anderem ein Brand vom Wasser aus. Dabei kamen Tragkraftspritzen zum Einsatz, was präzises Manövrieren der Boote erforderte. Auch die Rettung einer Person aus dem Wasser war Teil des Programms. Im Anschluss übernahmen die Einsatzkräfte direkt die Erstversorgung. Drei Verletzten-Darsteller wurden dabei von Maltesern gestellt.
Auch der Umweltschutz wurde trainiert
Neben der Menschenrettung spielte auch der Schutz von Gewässern eine Rolle. Die Einsatzkräfte errichteten Ölsperren und simulierten so den Ernstfall eines Gewässerschadens. Damit wurde ein weiterer wichtiger Bestandteil von Einsätzen auf dem Wasser abgedeckt.
Zusammenarbeit als zentrales Ziel
Initiator der Übung war der Leiter der Wasserschutzpolizei Bamberg, Elmar Mackert. Er zog ein positives Fazit und betonte die Bedeutung realitätsnaher Übungen für eine reibungslose Zusammenarbeit im Ernstfall.
Auch vonseiten der Bootsbesatzungen fiel das Feedback positiv aus. Verbunden war dies mit dem Wunsch nach weiteren Übungen dieser Art. Neben der Auffrischung praktischer Fertigkeiten sollte vor allem der Austausch der Einsatzkräfte untereinander gefördert werden. Ziel war es, die unterschiedlichen Bootskonzepte der Organisationen kennenzulernen und den organisationsübergreifenden Zusammenhalt weiter zu festigen.
Einordnung der Großübung
Die Übung zeigt, wie wichtig abgestimmte Abläufe bei Einsätzen auf dem Wasser sind. Gerade das Zusammenspiel verschiedener Organisationen stellt im Ernstfall hohe Anforderungen an Kommunikation, Technik und Koordination. Die gemeinsamen Trainings sollen dazu beitragen, diese Abläufe zu stärken und die Zusammenarbeit zu sichern.
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STADT BAMBERG
Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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