Kindermeilen in Bamberg: 6.207 gesammelte Meilen für kleine Klimaschützer
1.100 Kinder aus Kindergärten und Grundschulen übergaben ihre Meilen bei der Abschlussveranstaltung in der Rupprechtschule.

Projektabschluss an der Rupprechtschule
Rund 1.100 Kinder aus Kindergärten und Grundschulen in der Stadt und im Landkreis Bamberg haben sich in diesem Jahr an der europaweiten Klima-Bündnis-Kampagne „Kindermeilen – Kleine Klimaschützer unterwegs“ beteiligt. Bei der zentralen Abschlussveranstaltung in der Rupprechtschule in Bamberg übergaben die Kinder ihre gesammelten Meilen an Landrat Johannes Maciejonczyk und Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier.
Die Aktion soll Kinder spielerisch für umweltfreundliche Mobilität und den Klimaschutz sensibilisieren. Gewertet wurden klimafreundlich zurückgelegte Wege, etwa zu Fuß, mit dem Roller, dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Jeder solcher Weg zählte als „Grüne Meile“.
6207 Meilen aus Stadt und Landkreis
Insgesamt kamen durch das Engagement der Kinder in Stadt und Landkreis 6207 Meilen zusammen. Die Projektwoche wurde von der Klima- und Energieagentur (KEA) organisiert, einem Zusammenschluss von Stadt und Landkreis Bamberg, der sich den Zielen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung widmet.
Die Aktionswoche fand vom 6. Juli bis 10. Juli 2026 statt. Nach Angaben der Organisatoren wurde die Aktion in diesem Jahr zum sechsten Mal in Folge für Stadt und Landkreis Bamberg durchgeführt. Unterstützt wurde sie von Erzieherinnen und Erziehern, Lehrkräften und Eltern.
Drei Arten von Meilen
Während der Aktion sammelten die Kinder nicht nur „Grüne Meilen“ für nachhaltige Mobilität, sondern auch „Rote Meilen“ für regionale Lebensmittel und „Blaue Meilen“ für das Energiesparen.
Die bei der Abschlussveranstaltung übergebenen „Kindermeilen“ sollen von Landrat und Oberbürgermeister symbolisch an die UN-Konferenz in Antalya weitergegeben werden.
Stimmen zur Aktion
Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier bezeichnete die Kindermeilen als einen guten Weg, damit Kinder spielerisch lernen könnten, wie Klimaschutz im Alltag funktioniert. Landrat Johannes Maciejonczyk hob den Bildungsaspekt hervor und betonte die Bedeutung, Kinder durch eigenes Erfahren an Klima- und Umweltschutz heranzuführen.
Nach Darstellung der Veranstalter erfuhren die Kinder während des Aktionszeitraums konkret, dass sie selbst zum Schutz der Umwelt beitragen können. Die gesammelten Meilen stünden damit auch für die Wirkung gemeinsamen Handelns.
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