Jugendpreis Bamberg 2025: Nachhaltig und engagiert
Auszeichnung für Klimaschutzprojekte und Gemeinschaftsinitiativen junger Menschen mit Fokus auf ehrenamtliches Engagement

Am 4. Dezember stand Bamberg ganz im Zeichen des Engagements: Im feierlichen Rahmen wurden beim Jugendpreis 2025 Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die sich durch Innovationsgeist, ehrenamtlichen Einsatz und nachhaltige Wirkung hervorgehoben haben. Die Veranstaltung wurde vom Stadtjugendring ausgerichtet und war geprägt von Wertschätzung und Anerkennung für die vielseitige Arbeit junger Menschen.
Vielfalt ehrenamtlichen Engagements
Geschäftsführer Richard Ö. begrüßte insgesamt 14 nominierte Projekte. Er betonte die große Bandbreite und Tiefe, mit der sich Jugendliche in Bamberg in verschiedenen Bereichen engagieren – oftmals ohne finanzielle Mittel, aber mit umso mehr Leidenschaft. Sein Statement: „Wir erleben hier eine außergewöhnliche Bandbreite, ehrenamtlich, kostenlos engagiert“ – unterstrich die Bedeutung und den Idealismus der jungen Ehrenamtlichen.
Während einige Initiativen fast ohne Budget auskamen, wurden für andere erhebliche Summen investiert, oft als Ergebnis jahrelanger Arbeit. Die Auswahl und Würdigung der Projekte stellte die Jury vor keine leichte Aufgabe.
Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Fokus
Ein zentrales Thema der Preisverleihung war der Sonderpreis für Nachhaltigkeit. Diese Auszeichnung ging gleich an drei Projekte, die im Kampf gegen Umweltverschmutzung überzeugten:
Juror Wehner hob das nachhaltige Signal hervor, das von diesen Initiativen ausgeht. Es sei ein Hoffnungsschimmer angesichts der Herausforderungen im Umwelt- und Klimaschutz, wenn Jugendliche vor Ort Verantwortung übernehmen.
Analoges Miteinander: Spiele ohne Bildschirm
Ein weiteres kreatives Beispiel setzte die evangelische Jugendgruppe mit einem Wochenende ganz im Zeichen analoger Spiele. Jurymitglied Julia Mari lobte die Vielfalt und Resonanz des Angebots – ein Beleg für den neu entdeckten Wert gemeinsamen Spielens ohne digitale Ablenkung.
Erster Preis für herausragendes Gemeinschaftsprojekt
Wolfgang Metzner (RKB Solidarität) überreichte den ersten Preis an eine Gruppe, die das Vereinsjugendheim mit 30 Kindern in Eigeninitiative ausgebaut hatte. Mit außergewöhnlichem Arbeitseinsatz entstanden neue Räume, die nun vielen Jugendlichen in Gaustadt zugutekommen. Dieses Projekt steht stellvertretend für die Möglichkeiten, die gemeinschaftliches Engagement eröffnet.
Anerkennung für die gesamte Jugendarbeit
Zum Abschluss würdigte Maxi Manlig, pädagogische Fachkraft, die enorme Vielfalt und Bedeutung der Jugendverbände und -gruppen, deren unermüdlicher ehrenamtlicher Einsatz das soziale, kulturelle und jugendpolitische Leben in Bamberg bereichert.
Ausblick: Preisgeldspende und Förderung künftiger Projekte
Mathias (Unternehmensbereichsleiter Kommunikation), langjähriger Förderer des Preisgeldes, zeigte sich beeindruckt von der Breite der Bewerbungen: von internationalen Jugendbegegnungen über lokale Freizeiten und Sammelaktionen bis hin zu großen Sportturnieren. Polz kündigte spontan eine Anhebung des Preisgeldes für das kommende Jahr an und empfahl allen Initiativen die Nutzung der Spendenplattform „wirwunder“ als ergänzende Finanzierungsquelle.
Gemeinsamer Erfolg und nachhaltige Wirkung
Die Preisverleihung hat einmal mehr die Bedeutung von engagierten Jugendlichen in Bamberg hervorgehoben. Sie setzen Zeichen für Zusammenhalt, Umweltbewusstsein und Kreativität – und inspirieren damit weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Weitere Informationen zur Initiative und zur Preisverleihung können direkt beim Stadtjugendring Bamberg angefragt werden.
Die ausgezeichneten Projekte und ihre Akteure zeigen: Wer sich engagiert, kann viel bewegen – für sich, für andere und für die Zukunft der Stadt.
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