Bambergs Förderreihe „begrünte Gebäude“ startet zum dritten Mal

Dach- und Fassadenbegrünungen sowie weitere vertikale Begrünungen für private Grundstücke: Antrag vom 1. Oktober bis 30. November 2026

Bambergs Förderreihe „begrünte Gebäude“ startet zum dritten Mal
Fassadenbegrünung mit Kiwi und Kletterrosen am Jakobsberg© Redaktion Bamberg (Pressemitteilung)

Stadt Bamberg startet im Oktober neue Antragsrunde für Gebäudebegrünung

Die Stadt Bamberg legt das Förderprogramm „Bambergs begrünte Gebäude“ zum dritten Mal auf. Ab Oktober 2026 können erneut Förderanträge für Begrünungen auf privaten Grundstücken gestellt werden. Das Klima- und Umweltamt unterstützt dabei Dach- und Fassadenbegrünungen sowie die Begrünung anderer vertikaler Objekte.

Nach Angaben der Stadt soll das Programm dazu beitragen, Bamberg mit Blick auf steigende Temperaturen klimaangepasst weiterzuentwickeln und stärker zu begrünen. Gefördert werden weiterhin Maßnahmen an Wohnhäusern, Carports und Garagen sowie Begrünungen an vertikalen Objekten wie Zäunen oder Gabionen.

Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp erklärt, Dach- und Fassadenbegrünungen trügen zur Reduzierung des Hitzeinseleffekts in der Stadt bei und sorgten zugleich für gemäßigtere Temperaturen im Gebäudeinneren. Das Förderprogramm sei damit eine wirksame Unterstützung für die Verbesserung des Stadtklimas.

Anträge ab 1. Oktober online möglich

Die Antragsfrist beginnt am 1. Oktober 2026 und endet am 30. November 2026. Die Stadt empfiehlt, schon jetzt mit der Planung zu beginnen.

Die Anträge können online über das Formular auf der Projektseite der Stadt Bamberg eingereicht werden: www.stadt.bamberg.de/förderung-gebäudebegrünung.

Bewilligung nach Reihenfolge des Eingangs

Die Vergabe der Mittel erfolgt nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, begrünt zuerst“. Innerhalb der Antragsfrist eingereichte Anträge werden in der Reihenfolge ihres vollständigen Eingangs bewilligt.

Positive Effekte für Klima und Lebensraum

Nach Angaben der Stadt bringen Begrünungsmaßnahmen zahlreiche positive Auswirkungen mit sich. Genannt werden die Verbesserung des Stadtklimas durch Sauerstoffproduktion, die Bindung von CO2 und Luftschadstoffen sowie die Lärmreduzierung. Außerdem profitierten Tiere wie Insekten, für die durch Begrünungen neuer Lebensraum entstehe.

Gerade dort, wo Platz für Grünflächen fehle, könnten Dach- und Fassadenbegrünungen sowie die Begrünung anderer vertikaler Objekte innerstädtische Naturoasen im direkten Lebensumfeld schaffen.

Bisher 26 Vorhaben bewilligt

Seit dem Start des Förderprogramms wurden laut Stadt bereits 26 Vorhaben bewilligt. Rund 1.050 Quadratmeter Fläche konnten dadurch begrünt werden.

Weitere Informationen zum Förderprogramm stellt die Stadt Bamberg ebenfalls unter www.stadt.bamberg.de/förderung-gebäudebegrünung bereit.

Weitere Bilder

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Dach- und Fassadenbegrünung des DG© Redaktion Bamberg (Pressemitteilung)

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