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Bamberg testet neue Wegesanierung ohne Asphalt

Innovatives Verfahren nutzt Edelsplitt, ist schnell nutzbar und sorgt für weniger Verkehrsstörungen

Von Redaktion Bamberg
Bamberg testet neue Wegesanierung ohne Asphalt
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert mit OpenAI · Herausgeber: Die Stadt RedaktionBild 1 von 3

In Bamberg sorgt eine innovative Methode der Wegesanierung für Aufmerksamkeit: Die Abteilung Straßenunterhalt von Bamberg Service testet aktuell an zwei prominenten Orten – am Troppauplatz in der Parkanlage "Giechburgblick" sowie am Heinrichsdamm – das Verfahren der sogenannten „Einfachen Oberflächenbehandlung“. Nutzerinnen und Nutzer der betroffenen Geh- und Radwege begegnen derzeit einem ungewohnten, fein geschotterten und dennoch festen Bodenbelag.

Das neue Sanierungsverfahren im Überblick

Anders als herkömmliche Straßenbauverfahren verzichtet die „Einfache Oberflächenbehandlung“ auf klassische Asphaltmischungen. Hierbei wird zunächst ein Bindemittel aufgetragen, anschließend Edelsplitt ausgebracht und eingewalzt. Nach rund ein bis zwei Wochen Aushärtung wird überschüssiges Material abgetragen – das Endergebnis ähnelt optisch und funktional herkömmlichem Asphalt.

Vorteile des neuen Verfahrens

  • Deutlich schnellere Ausführung: Ein 550 Meter langer Abschnitt am Heinrichsdamm wurde innerhalb von nur drei Stunden saniert – klassische Methoden hätten hierfür zwei Wochen benötigt.
  • Weniger verkehrsbedingte Einschränkungen: Die schnellere Ausführung führt zu kürzeren Verkehrssperrungen und weniger Umleitungen.
  • Erhöhter Hitzeschutz: Der neue Belag bleibt durch seine helle Farbe auch an heißen Sommertagen spürbar kühler als herkömmlicher Asphalt. Das bietet insbesondere für Städte Vorteile bei zunehmender sommerlicher Hitze.
  • Aktueller Stand und weitere Vorgehensweise

    Die Maßnahme am Troppauplatz und Heinrichsdamm ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Die Oberfläche benötigt noch rund eine Woche zum vollständigen Aushärten und wird weiter verdichtet. Erst danach wird das überschüssige Material entfernt. Bamberg Service wertet derzeit die gemachten Erfahrungen aus, um über einen möglichen flächendeckenden Einsatz des Verfahrens zu entscheiden.

    Öffentliche Wahrnehmung und Beteiligung

    Der Testlauf mit dem asphaltfreien Verfahren stößt auf großes Interesse bei der Bevölkerung. Gerade angesichts der Herausforderungen durch den Klimawandel und steigende Temperaturen rücken innovative Baumaßnahmen wie diese in den Fokus.

    Weitere Informationen und Kontakt

    Für Fragen rund um das Sanierungsverfahren sowie zur weiteren Entwicklung steht das Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Bamberg als Ansprechpartner zur Verfügung.

    title="STADT BAMBERG – Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit"

    subtitle="Rathaus Maxplatz, Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg"

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    Die abschließende Auswertung der aktuellen Sanierungsmaßnahmen wird Aufschluss darüber geben, ob das innovative Verfahren zukünftig breiter eingesetzt wird – mit möglicherweise positiven Auswirkungen auf Klima, Infrastruktur und das tägliche Leben in Bamberg.

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