Bamberg setzt auf digitale Inklusion
Elf interaktive BamBoards bieten barrierefreien Zugang zu städtischen Informationen – Ausbau mit mobilem Board geplant

Mit der fortschreitenden Digitalisierung in Bamberg setzt das Programm Smart City Bamberg ein Zeichen für digitale Inklusion: Die sogenannten BamBoards, interaktive Infostelen mit Touchfunktion, stehen inzwischen an elf Standorten im Stadtgebiet und bieten Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen der Stadt Zugang zu aktuellen Informationen – ganz ohne Smartphone.
Digitale Informationen für alle
Das Herzstück des Projekts liegt darin, niemanden im digitalen Wandel zurückzulassen. Gerade Menschen ohne Smartphone sollen mit den BamBoards unkompliziert und schnell an nützliche Informationen gelangen. Seit dem Jahr 2023 werden die interaktiven Bildschirme Stück für Stück an verschiedenen Orten in Bamberg aufgestellt, wie etwa in der Stadtbücherei, vor dem Tourismus-Kongress-Service und an der Konzert- und Kongresshalle.
Die Bandbreite der angezeigten Informationen ist vielseitig: Egal ob Hinweise der Hausverwaltung in Wohnanlagen, Veranstaltungstipps, Müllabfuhrtermine oder die Abfahrtszeiten der Busse in Echtzeit – die BamBoards liefern passende und aktuelle Inhalte, die je nach Standort variieren können.
Flexibles Angebot an elf Standorten
Die Entwicklung der BamBoards startete 2021 in Zusammenarbeit mit der Stadtbau Bamberg GmbH, zunächst mit drei installierten Geräten in Wohnhäusern und der BasKIDhall Heiner Kemmer. Seitdem wurde das System weiterentwickelt, um die Inhalte standortspezifisch anzupassen: Im Rathaus stehen beispielsweise städtische Neuigkeiten im Mittelpunkt, in der Volkshochschule aktuelle Kursprogramme und Raumorientierung, während im öffentlichen Raum interaktive Stadtpläne mit Geheimtipps gefragt sind.
Zu den neuesten Standorten zählen digitale Infostelen vor der Stadtbücherei, dem Tourismus-Kongress-Service und der Konzert- und Kongresshalle. Für das erste Quartal 2026 ist zudem die Inbetriebnahme eines mobilen BamBoards geplant, das zunächst am Quartiersbüro Tivoli-Schlösschen und später an der Universität Bamberg Einsatz findet.
Bedienung und Benutzerfreundlichkeit
Die Bedienoberfläche der Touchbildschirme wurde in Kooperation mit dem IT-Unternehmen SWCode entwickelt. Technische Grundlage bildete dabei die Soest-App aus dem Smart City Programm der Stadt Soest, Nordrhein-Westfalen. Durch die Nutzung der gleichen Systembasis konnten Synergien geschaffen und die Entwicklung sowohl der BamBoards als auch der Bamberg-App ressourcenschonend und kosteneffizient gestaltet werden.
Die Nutzer können die Inhalte direkt am Bildschirm durch Berührung auswählen und tiefergehende Informationen abrufen. Das System ist so konzipiert, dass es einfache, intuitive Bedienung bietet und barrierearm gestaltet ist.
Zukunft und Weiterentwicklung
Die kontinuierliche Weiterentwicklung der BamBoards zeigt, wie digitale Projekte in Bamberg Innovation, Inklusion und Effizienz miteinander verbinden können. Durch die flexible Anpassung der Inhalte lassen sich die Infostelen optimal an die Bedürfnisse der verschiedenen Standorte und Nutzergruppen anpassen.
title="Datenschutzhinweise der Stadt Bamberg"
subTitle="Weitere Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen der Nutzungsangebote"
url="https://www.stadt.bamberg.de/Schnellnavigation/Datenschutzinformation"
/>
title="Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit"
subtitle="STADT BAMBERG, Rathaus Maxplatz, Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg"
/>
Mit den BamBoards ist Bamberg beispielgebend: Der öffentliche Zugang zu digitalen Informationen wird niederschwellig gestaltet und stärkt die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben, ganz unabhängig vom Besitz eines Smartphones oder anderen Endgeräten.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.