Bamberg schafft neuen Lebensraum für seltene Pflanzen

Stadtwerke entfernen Gehölze am ehemaligen Flugplatz und fördern Sandmagerrasen als ökologische Ausgleichsfläche

Von Redaktion Bamberg

Die Stadtwerke Bamberg haben auf dem Gelände des Flugplatzes umfangreiche Gehölzentfernungen begonnen, um eine ökologisch wertvolle Ausgleichsfläche zu schaffen. Diese Maßnahme ist Teil der im Bebauungsplan für den Brose-Bau festgelegten Kompensationsmaßnahmen und dient vor allem dazu, seltene Sandmagerrasen an ihrem ursprünglichen Standort wiederherzustellen.

Hintergrund: Schutz und Wiederherstellung von Sandmagerrasen

Sandmagerrasen sind besonders schützenswerte Lebensräume, die auf offene und nährstoffarme Standorte angewiesen sind. Sie bieten Platz für eine Vielzahl spezialisierter Pflanzen und Tiere und gelten als Hotspots der Artenvielfalt. Um diese Flächen zu revitalisieren, werden auf dem Flugplatzgelände gezielt Büsche, Bäume und nicht standortgerechte Pflanzen – wie etwa Brombeeren – entfernt.

Maßnahmen auf dem Flugplatzgelände

Der Schwerpunkt der Gehölzentfernungen liegt außerhalb der Umzäunung entlang der ehemaligen Militärstraße. Nach Abschluss dieser Arbeiten sollen die Flächen mit gebietsheimischem Saatgut vom Flugplatzgelände eingesät werden. Dadurch kann sich auf natürliche Weise eine für den Standort typische und angepasste Vegetation entwickeln.

  • Gezielte Entfernung von Gehölzen und nicht standortgerechten Pflanzen
  • Beseitigung des Mahdguts aus dem vergangenen Jahr
  • Vorbereitung der Flächen für die Aussaat heimischer Arten
  • Die eigentlichen Gehölzarbeiten sind bis Ende Februar 2026 geplant. Die anschließende Aussaat und weitere Maßnahmen folgen im Frühjahr und Sommer.

    Ökologische Bedeutung und nachhaltige Entwicklung

    Mit dem Projekt setzt die Stadt Bamberg ihre Bemühungen für den Erhalt heimischer Artenvielfalt konsequent fort. Die Stoffkreisläufe werden unterstützt, typische Pflanzenarten gefördert und Lebensräume zahlreicher Tiere erhalten.

    title="STADT BAMBERG, Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit"

    subtitle="Rathaus Maxplatz, Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg"

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    Das Vorhaben gilt als wichtiger Beitrag zur Förderung naturnaher Flächen im Stadtgebiet. Die langfristige Entwicklung der revitalisierten Sandmagerrasen bleibt mit Spannung zu beobachten.

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