Bamberg plant Bauarbeiten am Adenauerufer gemeinsam mit Kioskbetreibern

Stadt und Betreiber sichern uneingeschränkten Betrieb bis 2026 und bereiten attraktive Maßnahmen für die Bauphase vor

Von Redaktion Bamberg
Bamberg plant Bauarbeiten am Adenauerufer gemeinsam mit Kioskbetreibern
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert mit OpenAI · Herausgeber: Die Stadt Redaktion

Die Stadt Bamberg setzt auf einen kooperativen Ansatz bei der anstehenden Umgestaltung rund um den beliebten Kiosk „Kunni“ am Adenauerufer. Bei einem Treffen im Rathaus sprachen Oberbürgermeister Andreas Starke, Vertreter der Verwaltung und die Betreiber des Kiosks, Nora Kajetan und die Familie Glückert, über die Pläne für 2026 und 2027. Das Gespräch war geprägt von gegenseitigem Respekt und dem festen Willen, gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden.

Baumaßnahmen in Etappen: Erleichterung für den Sommerbetrieb

Ein zentrales Thema war die Entscheidung, das Großprojekt „Tiefensammler Bamberg Ost“ in drei Bauabschnitten durchzuführen. Konkret bedeutet dies: Die Bauarbeiten am Adenauerufer werden erst im Laufe des Jahres 2027 beginnen. Dies verschafft dem „Kunni“ in der Saison 2026 ein uneingeschränktes Betriebsjahr. Der Geh- und Radweg, der direkt am Kiosk vorbeiführt, bleibt somit im kommenden Sommer offen.

Die Betreiber, Nora Kajetan und die Familie Glückert, zeigten sich erleichtert: Sie können ihr Angebot wie gewohnt fortführen und rechnen mit keinen Beeinträchtigungen durch eine Baustelle. Die Bauarbeiten werden erst im darauffolgenden Jahr das Adenauerufer erreichen, was dann zu einer zeitweisen Sperrung des Wegs führen wird.

Vorbereitung auf 2027: Kompensation und neue Ideen

Angesichts der absehbaren Einschränkungen ab 2027 steht das kommende Jahr ganz im Zeichen der Vorbereitung. Stadt und Betreiber wollen 2026 intensiv nutzen, um gemeinsam Kompensationsmöglichkeiten zu erarbeiten. Ziel ist es, die Attraktivität des Standorts auch während der Bautätigkeit zu bewahren oder sogar zu steigern.

Eine konkrete Idee ist die mögliche Realisierung einer Panoramaterrasse, um trotz Baustelle ein ansprechendes Ambiente für die Gäste zu schaffen. Hierzu sollen verschiedene Optionen geprüft und gemeinsam weiterentwickelt werden.

Verlässliche Kommunikation als Schlüssel

Die Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Kioskbetreibern basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Dr. Thomas Hillenbrand, Leiter des Immobilienmanagements, steht den Betreibern als Ansprechpartner zur Verfügung. Ein regelmäßiges Gesprächsformat soll zudem den kontinuierlichen Austausch sichern und gewährleisten, dass Anliegen und Fragen schnell geklärt werden können.

title="Leitung Immobilienmanagement, Stadt Bamberg"

subtitle="Ansprechpartner für Fragen rund um die Umgestaltung am Adenauerufer"

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Gemeinsames Ziel: Beste Bedingungen für alle

Die Betreiber des „Kunni“ betonen ausdrücklich, dass sie die Stadt nicht als Gegner sehen. Das Ziel aller Beteiligten ist es, die Bauphase aktiv und konstruktiv zu gestalten. Oberbürgermeister Andreas Starke bedankt sich für das Verständnis und unterstreicht die Notwendigkeit des Projekts für den Gewässer- und Hochwasserschutz.

Ausblick: Intensive Planungen und offene Fragen

Die kommenden Monate sind für die Betreiber des „Kunni“ wie auch für die Stadtverwaltung entscheidend. Es gilt, innovative Lösungen zu finden und die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Zeit während und nach der Baustelle zu schaffen. Gemeinsame Gespräche und der enge Austausch sollen dabei helfen, Herausforderungen frühzeitig anzugehen.

Das Beispiel aus Bamberg zeigt, wie eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Stadt und lokalen Akteuren gelingen kann – zum Nutzen aller Beteiligten und zum Erhalt attraktiver Stadtteile für die Bürgerschaft.

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