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Bamberg feiert ersten Ehrenamtstag für Integration

Wie freiwilliges Engagement den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und Integration fördert

Von Redaktion Bamberg05.12.25, 10:15

In diesem Artikel

AS
Andreas Starke
SR
Samer Rahhal
YL
Yvonne Lüttger
WM
Wolfgang Metzner
JW
Jutta Weigand
KM
Katarina Majkic
DM
Dr. Marco Depietri

In Bamberg hat am 5. Dezember 2025 ein Ereignis Premiere gefeiert: Der erste bayerische Ehrenamtstag für Integration fand unter dem Motto „Laden läuft nur mit Integration“ im Gemeindezentrum St. Josef im Hain statt. Im Fokus standen die Würdigung und Sichtbarmachung von ehrenamtlichem Engagement, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bamberg stärkt und Integration im Alltag ermöglicht.

Bedeutung von Ehrenamt und Integration

Die Veranstaltung war die erste ihrer Art in Bayern und unterstreicht die Wertschätzung für ehrenamtliche Koordinatorinnen und Koordinatoren, ohne deren Beitrag viele Integrationsprozesse kaum denkbar wären.

Oberbürgermeister Andreas Starke betonte in seiner Eröffnungsrede die zentrale Rolle der Ehrenamtlichen:


„Integration ist wichtig für den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft. Dabei sind wir auf Ehrenamtliche angewiesen. Das Nebeneinander und Miteinander wird durch ihre Arbeit gestärkt.“

Auch Samer Rahhal und Yvonne Lüttger vom Amt für Inklusion hoben hervor, dass Migration eine unverzichtbare Stärke Bamberg sei und Integration weit über kulturelle Aspekte hinaus auch wirtschaftliche Vorteile mit sich bringe.

Vielfalt im Alltag – Beispiele und Stimmen

Die gesellschaftliche Relevanz des Themas unterstrich Bürgermeister Wolfgang Metzner:


„Akteure der Zivilgesellschaft kommen zusammen, um Menschen aufzunehmen, die zwar nicht Gäste, sondern als Mitbürgerinnen und Mitbürger in die Stadt Bamberg integriert werden. Integration ist der Weg der Zukunft und diese ist möglich – auf verschiedenen Ebenen durch verschiedene Menschen.“

Jutta Weigand, Geschäftsführerin der Sozialstiftung Bamberg, sprach in einem Fachvortrag mit dem Titel „Pflege – Migration bewältigen“ über die Bedeutung von Migration für das Pflegewesen. Gemeinsam mit Katarina Majkic, selbst mit Migrationsgeschichte, legte sie dar, dass nicht Nationalitäten zählten, sondern Eigenschaften wie Empathie, Zuverlässigkeit und Kommunikationsfähigkeit – Werte, die das Vertrauen der Bewohnerinnen und Bewohner sichern und ohne die Pflegeeinrichtungen nicht bestehen könnten.

Integration betrifft nicht nur die Pflege, sondern ebenso Gastronomie, Erziehung und Schulbildung. Ehrenamtliche wie Luise Edelmann vom Verein Freund statt Fremd e.V. erleben ihr Engagement im „Café Willkommen“ im Ankerzentrum als Chance auf Horizonterweiterung – für beide Seiten.

Dr. Marco Depietri, Vorsitzender des Migrantinnen- und Migrantenbeirats, betonte die gesellschaftliche Notwendigkeit der Freiwilligenarbeit:


„Ohne Ehrenamtliche würde die Gesellschaft zusammenbrechen. Ich hoffe, dieser Tag wird der erste von vielen, denn die Anerkennung und Wertschätzung für Ehrenamtliche geht häufig unter. Der heutige Tag macht diese wichtige Arbeit sichtbar.“

Kurz erklärtIntegration

Integration bezeichnet den Prozess der Eingliederung von Menschen in eine bestehende Gesellschaft, bei dem gegenseitiges Verständnis, Toleranz und Teilhabe im Vordergrund stehen.

Breite Beteiligung und positiver Ausblick

Die rege Teilnahme beim ersten Ehrenamtstag für Integration spiegelt das Engagement der Bamberger Zivilgesellschaft wider. Die gelobte Vielfalt und das Miteinander zeigen: Bamberg sieht Integration als Chance und Verpflichtung, getragen von vielen ehrenamtlichen Händen.

Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Stadt Bamberg

Auskunft zum Ehrenamtstag für Integration

Der Ehrenamtstag gilt als Startpunkt für eine langfristige Anerkennungskultur in Bamberg. Die Stadt setzt weiterhin auf das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, um Integration auf allen gesellschaftlichen Ebenen lebendig zu gestalten.

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Bamberg feiert ersten Ehrenamtstag für Integration
Foto: stadt.bamberg.de

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