80 Jahre Erinnerung: Gedenkfeier in Bamberg

Zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs würdigten Oberbürgermeister Starke und Bürgermeister Teyssèdre die Opfer und betonten die Bedeutung von Versöhnung und europäischer Freundschaft

Von Redaktion Bamberg
80 Jahre Erinnerung: Gedenkfeier in Bamberg
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Am 8. Mai 2025 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Anlässlich dieses bedeutenden Datums fand an der Unteren Brücke in Bamberg eine Gedenkveranstaltung statt, bei der die Opfer des Krieges und insbesondere die sechs Millionen von den Nazis ermordeten Juden gewürdigt wurden.

Gedenken in internationaler Zusammenarbeit

Die Feierlichkeit wurde von Oberbürgermeister Andreas Starke gemeinsam mit Christian Teyssèdre, Bürgermeister der französischen Partnerstadt Rodez, gestaltet. Gemeinsam erinnerten sie an die schmerzhaften Kapitel der Geschichte und setzten ein Zeichen für die Aussöhnung beider Nationen.

Die Partnerschaft mit Rodez besteht seit 55 Jahren und wird als Symbol der Überwindung jahrhundertelanger Feindschaft und als Grundlage einer engen deutsch-französischen Freundschaft gewertet.

Die Bedeutung des 8. Mai und die Lehren der Vergangenheit

Der Zweite Weltkrieg markierte den Höhepunkt jahrzehntelanger Auseinandersetzungen zwischen Deutschland und Frankreich. Oberbürgermeister Andreas Starke brachte die heutige Haltung auf den Punkt: „Der Krieg hat uns gelehrt, dass Hass und Gewalt niemals Antwort sein können. Stattdessen haben wir die Kraft der Versöhnung und des Dialogs entdeckt. Diese Kraft müssen wir heute mehr denn je bewahren.“

Auch Heinz Kuntke, SPD-Fraktionschef, unterstrich die Bedeutung des 8. Mai als Tag der Befreiung.

Gemeinsames Erinnern und Mahnung für die Zukunft

Im Rahmen der Gedenkveranstaltung wurden von Oberbürgermeister Andreas Starke, Drittem Bürgermeister Wolfgang Metzner und weiteren Teilnehmern Kränze an den Gedenktafeln niedergelegt. Die Zeremonie wurde von Musik begleitet, die für einen würdevollen Rahmen sorgte.

Bedeutend war auch der Beitrag von AbiBac-Schülern des Dientzenhofer-Gymnasiums, die in Deutsch und Österreichisch über das Schicksal französischer Kriegsgefangener berichteten, die in Bamberg erschossen wurden. Zwei Stolpersteine erinnern heute an diese Opfer.

  • Oberbürgermeister Andreas Starke: Führte die Gedenkzeremonie gemeinsam mit dem Bürgermeister aus Rodez.
  • Christian Teyssèdre: Bürgermeister von Rodez, betonte die Wichtigkeit der deutsch-französischen Freundschaft und des europäischen Projekts.
  • Heinz Kuntke: SPD-Fraktionschef, hob den 8. Mai als Tag der Befreiung hervor.
  • Wolfgang Metzner: Dritter Bürgermeister, legte ebenfalls einen Kranz nieder.
  • AbiBac-Schüler: Berichten über das Schicksal französischer Kriegsgefangener.
  • Fazit und Ausblick

    Die Gedenkveranstaltung machte deutlich, wie wichtig die Erinnerung an die Vergangenheit für eine friedliche Zukunft ist. Die deutsch-französische Freundschaft und der europäische Zusammenhalt gelten dabei als tragende Säulen für dauerhafte Versöhnung und Dialog – Werte, die auch weiterhin hohe Bedeutung haben.

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