Tag des offenen Denkmals in Aschaffenburg

Exklusive Führungen und Einblicke in historische Gebäude und Sanierungen am 14. September 2025

Tag des offenen Denkmals in Aschaffenburg
Bild zum Beitrag© Redaktion Aschaffenburg

Am Sonntag, 14. September 2025, lädt Aschaffenburg zum Tag des offenen Denkmals ein – einem bundesweiten Aktionstag, der Geschichte und Baukultur einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht. An diesem Tag werden Denkmäler und historische Gebäude für Interessierte geöffnet, die sonst selten oder nie für Besucher zugänglich sind. Aschaffenburg bietet ein vielfältiges Programm mit Führungen, spannenden Einblicken in die Stadtgeschichte und der Gelegenheit, Handwerkskunst hautnah zu erleben.

Einblicke in Geschichte und Sanierung

Zu den Highlights zählt die Führung durch das Fachwerkhaus Dalbergstraße 60, eines der ältesten Häuser der Stadt. Handwerker und Architekt geben bei mehreren Terminen exklusive Einblicke in die Sanierung des sogenannten „Ewigen Baus“, dessen Fachwerkteile bis auf das Jahr 1366 zurückgehen. Das denkmalgeschützte Gebäude wird umfassend restauriert und soll ab Sommer 2026 wieder bewohnbar sein. Die Führungen sind auf zehn Personen begrenzt, eine telefonische Anmeldung ist erforderlich.

Im Stadt- und Stiftsarchiv im Schönborner Hof können Teilnehmende in die umfangreiche landeskundliche Sammlung eintauchen und erhalten Einblicke in archivierte Bestände. Die Führung vermittelt wertvolles Wissen zur Geschichte Aschaffenburgs. Auch hier ist eine Anmeldung notwendig.

Stein, Kunst und Klang: Vielfalt der Angebote

Mit der Führung „Grabsteine, Denkmäler für die Ewigkeit?“ lockt ein Rundgang auf den Altstadtfriedhof, wo an ausgewählten Grabsteinen die Herkunft und Beständigkeit der verwendeten Natursteine anschaulich erklärt wird.

Steinbegeisterte kommen bei „Naturstein der Denkmalpflege“ auf ihre Kosten: In der Steinmetzwerkstatt von Alexander Hirte erhalten Besucher Einblicke in die Arbeit mit Sandstein – ein Material, das das Stadtbild Aschaffenburgs seit Jahrhunderten prägt.

Schloss Johannisburg, das markante Renaissanceschloss am Ufer des Mains, öffnet Führungen in Bereiche, die sonst nicht zugänglich sind. Die Teilnehmenden erfahren Wissenswertes über abgeschlossene und geplante Sanierungsmaßnahmen. Wer die Stadtgeschichte aus einer anderen Perspektive kennenlernen möchte, kann bei der Familienführung „Von Fürsten, Pfaffen und allerlei Handwerksleut“ eine Zeitreise durch gesellschaftliche Strukturen und Stadtentwicklung unternehmen.

Führungsnetz Aschaffenburg

Anmeldung und Informationen zur Familienführung

https://www.fuehrungsnetz-aschaffenburg.de

Künstlerische Fassaden und das Carillon-Erlebnis

Die Führung zur Fassadenkunst in Schweinheim präsentiert eine eindrucksvolle Galerie von fast 60 Werken an Hausfassaden. Seit der Nachkriegszeit bringen Künstler ihre Handschrift sichtbar ins Stadtbild ein. Der Spaziergang führt auf einer Strecke von 2,5 Kilometern durch verschiedenste Etappen der Fassadenkunst.

Ein besonderes akustisches Erlebnis bietet der Aufstieg zum Carillon im Schloss Johannisburg. Der Weg führt zu einem der größten Glockenspiele Bayerns, das 48 Glocken umfasst. Die Führungen sind auf jeweils zehn Personen begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich.

Carillon-Führung: Anmeldung

Führungstermine und Buchung

https://ka.ticketmachine.de/de?organizer_id=2110

Barrierefreiheit und Anmeldung

Nicht alle Veranstaltungen sind barrierefrei zugänglich. Bei der Programmplanung wird explizit auf mögliche Einschränkungen hingewiesen. Einige Führungen erfordern eine Anmeldung, die jeweils im Zeitraum vom 1. bis 12. September 2025 möglich ist.

Programm und weiterführende Informationen

  • Aschaffenburger Programm Tag des offenen Denkmalshttps://www.aschaffenburg.de/tagdesoffenendenkmals

  • Bundesweites Programm Tag des offenen Denkmalshttps://www.tag-des-offenen-denkmals.de

    Aschaffenburg zeigt sich beim Tag des offenen Denkmals 2025 von seiner kulturell facettenreichen Seite. Die Besucher erwartet ein Tag voller Geschichte, Inspiration und spannender Begegnungen mit Denkmälern, die sonst verborgen bleiben. Wer teilnehmen möchte, sollte sich rechtzeitig einen Platz bei den gewünschten Führungen sichern – die Plätze sind begrenzt.

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