Aschaffenburg bleibt Fahrradvorreiter bis 2031

Millionenschwere Investitionen und neue Projekte stärken die Radinfrastruktur und Bürgerbeteiligung

Aschaffenburg bleibt Fahrradvorreiter bis 2031
Bild zum Beitrag© Redaktion Aschaffenburg

Aschaffenburg positioniert sich weiterhin als Vorreiter in Sachen Fahrradfreundlichkeit: Die Stadt wurde 2024 erneut als "Fahrradfreundliche Kommune" ausgezeichnet und darf diesen Titel nun bis 2031 offiziell tragen. Damit würdigt die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen Bayern (AGFK) die fortlaufenden Bemühungen der Kommune, das Radfahren sicherer, komfortabler und attraktiver zu gestalten.

Fachexkursion bringt Experten zusammen

Im Juli 2025 begrüßte Aschaffenburg 35 Radverkehrsexpertinnen und -experten aus Bayern, die sich im Rahmen einer AGFK-Fachexkursion über aktuelle Projekte und Rahmenbedingungen in der Stadt informierten. Die Teilnehmenden reisten aus unterschiedlichen Landesteilen von Oberbayern bis Unterfranken an, um einen praxisnahen Einblick in die Radverkehrsförderung vor Ort zu erhalten.

Auszeichnung für nachhaltige Mobilität

Im Rahmen der Veranstaltung überreichte Holger Schmidt, stellvertretender Geschäftsführer der AGFK, die verlängerte Zertifizierungsurkunde im Beisein von Staatsminister Bernreiter an Oberbürgermeister Herzing. Damit ist Aschaffenburg eine von über 70 bayerischen Städten, Gemeinden und Landkreisen, die sich offiziell als "Fahrradfreundliche Kommune" bezeichnen dürfen.

Neubau und Sanierung: Verbesserungen im Radwegenetz

Die kontinuierliche Umsetzung des Radverkehrskonzepts aus dem Jahr 2015 hat in den vergangenen Monaten zu sichtbaren Verbesserungen geführt. Zu den aktuellen Projekten gehören der Ausbau und die Sanierung des Mainradwegs, die Markierung der Fahrradstraße Auweg sowie der Neubau eines Geh- und Radwegs entlang der B 26 Darmstädter Straße. Das Staatliche Bauamt Aschaffenburg unterstützt die Stadt maßgeblich in der baulichen Umsetzung.

  • Ausbau und Sanierung Mainradweg
  • Markierung Fahrradstraße Auweg
  • Neubau Geh- und Radweg B 26 Darmstädter Straße
  • Langfristige Investitionen und transparente Beteiligung

    Mit jährlich rund 1 Million Euro für Radverkehrsprojekte sorgt Aschaffenburg dafür, dass die Infrastruktur stetig verbessert wird. Besonders auf den wichtigen Radhauptrouten steigt die Sicherheit und der Fahrkomfort. Die Umsetzung des Radverkehrskonzepts erfolgt Schritt für Schritt, um bestehende Lücken im Netz zu schließen.

    Regelmäßige Sachstandsberichte informieren die zuständigen Gremien der Stadt. Zudem bietet das Fahrradforum eine Plattform für gesellschaftliche Vertreter und ermöglicht eine breite Mitsprache und Transparenz bei allen Prozessen rund um die Radverkehrsentwicklung.

    Ausblick und Jubiläum

    Die Gestaltung einer fahrradfreundlichen Stadt bleibt eine dauerhafte Aufgabe, die kontinuierlich weitergeführt wird. Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums des Radverkehrskonzepts hat die Stadt einen Imagefilm erstellt, der die bisherigen Erfolge und Zukunftspläne für den Radverkehr in Aschaffenburg anschaulich darstellt.

    Imagefilm zum Radverkehr in Aschaffenburghttps://www.youtube.com/watch?v=Zvd64ScXmiM

    Fazit

    Mit der erneuten Auszeichnung und konkreten Maßnahmen unterstreicht Aschaffenburg den Anspruch, nachhaltige Mobilität aktiv zu fördern. Die Stadt bleibt damit ein positives Beispiel für Fahrradfreundlichkeit in Bayern und setzt auf Zusammenarbeit, Transparenz und stetige Verbesserung im Bereich Radverkehr.

    Weitere Bilder

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