80 Jahre Stadtrat Aschaffenburg

Informationsabend beleuchtet Demokratisierung nach 1945 und aktuelle Bedeutung des Stadtrats

Im Rahmen des 80-jährigen Jubiläums der ersten Stadtratswahl nach dem Zweiten Weltkrieg richtet die Stadt Aschaffenburg für Bürgerinnen und Bürger einen besonderen Informationsabend aus. Das Ereignis lädt dazu ein, die Entwicklung des Stadtrats und damit die Geschichte und Demokratisierung der Stadt seit 1946 näher zu betrachten.

Rückblick auf die Anfänge der Demokratie nach 1945

Am 20. Januar lädt das Martinushaus in der Treibgasse 26 ab 19:30 Uhr zu einem Abend mit Fachvorträgen und Podiumsdiskussion. Anlass ist das bevorstehende 80. Jubiläum der Stadtratswahl nach dem Kriegsende, die am 26. Mai 1946 stattfand. Diese Wahl markiert einen entscheidenden Wendepunkt, da der Stadtrat seither kontinuierlich die politische und gesellschaftliche Entwicklung Aschaffenburgs mitbestimmt.

Expertenvorträge mit historischem Fokus

Zu Beginn der Veranstaltung geben zwei Experten Einblick in die historische Situation in Bayern und Aschaffenburg nach 1945:

  • Oliver Braun (Edition Protokolle des Bayerischen Ministerrats, 1945–1962) beleuchtet die damaligen Gegebenheiten in Bayern.
  • Julius Goldmann schildert die Lage vor Ort in Aschaffenburg.
  • Beide Referenten richten ihr Augenmerk insbesondere auf den Prozess der Demokratisierung nach dem „Dritten Reich“.

    Podiumsdiskussion: Wie prägt der Stadtrat die Stadt bis heute?

    Im Anschluss an die Vorträge moderiert Stadtheimatpflegerin Dr. Anika Magath eine Podiumsdiskussion mit vielfältigen Perspektiven. Auf dem Podium diskutieren:

    • Gabriele Bokr, langjährige Stadträtin
    • Elisa Narloch, Stadtjugendring
    • Peter Freudenberger, Journalist
    • Ziel ist es, sowohl die persönliche als auch die gesellschaftliche Bedeutung des Aschaffenburger Stadtrats damals und heute zu beleuchten.

      Kooperation und Kosten

      Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Stadt Aschaffenburg, dem Stiftsarchiv und dem Martinushaus-Martinusforum. Die Teilnahme ist kostenfrei und bietet eine niederschwellige Möglichkeit für Interessierte, sich mit der Geschichte und Gegenwart der Kommunalpolitik auseinanderzusetzen.

      Hinweise zum Veranstaltungsbesuch

      Da der Informationsabend viele Aspekte der lokalen Demokratie aufgreift, richtet sich das Angebot an alle, die an der Entwicklung Aschaffenburgs interessiert sind – unabhängig von Vorwissen oder politischem Hintergrund.

      Weitere Informationen zur Veranstaltung sind über die offiziellen Kanäle der Stadt Aschaffenburg zu erhalten.

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