Rezatwiese West: Temporäre Änderungen im Parkbetrieb ab August 2026

Aufgrund der Hochwasserschutzarbeiten werden Kameraerfassung, Zufahrt und Dauerstellplätze angepasst – Bewirtschaftung per Parkscheinautomaten ab 01.08.2026

Von Redaktion Ansbach

Im Zuge der Arbeiten für den Hochwasserschutz der Ansbacher Innenstadt gibt es auf der kamerageführten Parkfläche Rezatwiese West baubedingte Änderungen. Nach Angaben der Stadt Ansbach betreffen diese die Bewirtschaftung der Fläche, die Zufahrt sowie einzelne Dauerstellplätze.

Änderungen auf der Parkfläche Rezatwiese West

Für die Dauer der Baumaßnahme wird das Kameraerfassungssystem auf der Parkfläche abgebaut. Stattdessen wird die Rezatwiese West – wie bereits der Bereich Rezatwiese Mitte – über einen Parkscheinautomaten mit Münzzahlung bewirtschaftet. Die Gebührenstruktur bleibt dabei unverändert.

Zudem werden einzelne Dauerstellplätze sowie die Einfahrt zur Parkfläche verlegt. Außerdem wird ein Durchfahrtsbereich neu geschaffen.

Die notwendigen Vorarbeiten beginnen sukzessive ab Mitte Juli. Ab dem 01.08.2026 soll die Fläche dann in der beschriebenen Form bewirtschaftet werden.

Zufahrt während der Bauarbeiten

Während der Bauarbeiten ist die Einfahrt zu den Parkflächen Rezatwiese aus Richtung der Würzburger Straße nicht möglich. Die Stadt Ansbach bittet darum, die geänderte Beschilderung in den betroffenen Bereichen unbedingt zu beachten.

Dauerstellplatzmieter sind nach Angaben der Stadt bereits schriftlich informiert worden. Sie können die Parkfläche weiterhin mit gesondert ausgestellten Parkausweisen nutzen.

Alternative Parkmöglichkeiten

Als Ausweichmöglichkeiten empfiehlt die Stadt Ansbach das Altstadt-Parkhaus am Mühlbach sowie die Hofwiese. Von beiden Standorten aus sei die Altstadt in wenigen Gehminuten erreichbar. Alternativ könne die Innenstadt auch mit den Ansbacher Stadtlinien ohne Parkplatzsuche erreicht werden.

Hochwasserschutz für die Innenstadt

Der geplante Hochwasserschutz für die Ansbacher Innenstadt umfasst mehrere Bauabschnitte von der Voggenmühle bis zur Residenz. Vorgesehen ist eine rund 1.015 Meter lange Hochwasserschutzwand aus Stahlbeton. Hinzu kommen 16 mobile Elemente an Kreuzungsbereichen und Wegen, die im Ernstfall eingesetzt werden sollen.

Geplant sind außerdem vier Schöpfwerke zur Binnenentwässerung sowie ein Lagergebäude für sogenannte Dammbalken.

Bereits im Jahr 2023 wurde zwischen Theatersteg und Residenz ein vorgezogener Bauabschnitt mit einer etwa 35 Meter langen Hochwasserschutzwand abgeschlossen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 12,5 Millionen Euro, die von der Stadt Ansbach und dem Freistaat Bayern getragen werden.

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