Rucksack voller Bargeld in Münchner S-Bahn gefunden
Ehrlicher Finder gibt Fundsache ab – Geld in 13 Währungen im Wert von 5.260 Euro sichergestellt

In einer S-Bahn der Linie 8 in München ist es am Mittwochabend zu einem ungewöhnlichen Fund gekommen. Ein Fahrgast hatte einen Rucksack mit einer hohen Summe Bargeld zurückgelassen. Der Gegenstand wurde später von der Bundespolizei am Ostbahnhof sichergestellt.
Rucksack mit Bargeld in dreizehn Währungen
Nach Angaben der Bundespolizeidirektion München übergab ein ehrlicher Finder den Rucksack mit dem darin befindlichen Bargeld. Die Geldscheine stammten aus dreizehn verschiedenen Währungen, darunter auch aus mehreren südamerikanischen Staaten. Der Gesamtwert belief sich auf umgerechnet 5.260 Euro.
Zu den Verlustgegenständen gehörten neben dem Bargeld auch übliche Reiseutensilien. Der Fund fiel damit nicht nur wegen der Summe, sondern auch wegen der ungewöhnlichen Zusammensetzung des Inhalts auf.
Identität des mutmaßlichen Besitzers ermittelt
Der Rucksack soll einem paraguayischen Staatsangehörigen gehört haben, der ihn in einer stadteinwärts fahrenden S-Bahn-Linie 8 verloren hatte. Bundespolizisten stellten die Fundsache sicher und konnten die Identität des mutmaßlichen Besitzers ermitteln.
Weil bislang keine Kontaktdaten des 45-jährigen Unbekannten vorliegen und er zudem keinen Wohnsitz in Deutschland besitzt, übergaben die Beamten den Rucksack schließlich an das Fundbüro.
Auffälliger Fund ohne weitere Angaben
Die Mitteilung beschreibt einen Fall, in dem ein ungewöhnlich hoher Bargeldbetrag in einem alltäglichen Verkehrsmittel zurückblieb und dank eines ehrlichen Finders gesichert werden konnte. Dass das Geld in mehreren Währungen mitgeführt wurde, unterstreicht den besonderen Charakter des Vorfalls.
Weitere Informationen zu Hintergründen oder zu einem möglichen Kontakt mit dem mutmaßlichen Besitzer werden in der Mitteilung nicht genannt.
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