Antisemitische Attacke am Starnberger Bahnhof

Am Bahnhof Starnberg Nord kam es zu einem antisemitischen Vorfall mit gefährlichem Auftreten eines Tatverdächtigen – Polizei sucht dringend Zeugen.

Von Redaktion1 Min. Lesezeit
Antisemitische Attacke am Starnberger Bahnhof

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Am Freitagnachmittag, den 10. Oktober 2025, ereignete sich am Bahnhof Starnberg Nord ein schwerwiegender Zwischenfall mit antisemitischem Hintergrund. Nach Polizeiangaben beleidigte ein bislang unbekannter Mann gegen 15:00 Uhr Reisende und äußerte dabei judenfeindliche Parolen. Darüber hinaus soll der Verdächtige mehrere Glasflaschen auf den gegenüberliegenden Bahnsteig geworfen haben. Die Tat sorgt im Landkreis Starnberg für große Besorgnis.

Täterbeschreibung und Ablauf der Tat

  • Männlich
  • Schulterlanges, nach hinten gekämmtes, rotblondes Haar
  • Bart
  • Olivgrüner, langer Mantel
  • Sandalen mit Socken
  • Im Anschluss an die Tat stieg der Mann in die S-Bahn Linie S6 in Richtung Zorneding. Ob es während der Fahrt zu weiteren Straftaten kam, ist bislang unklar und Gegenstand aktueller Ermittlungen.

    Polizeiliche Ermittlungen und Strafvorwürfe

    Die Bundespolizeiinspektion München hat in diesem Zusammenhang Ermittlungen wegen Volksverhetzung, Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

    Die Polizei bittet dringend um Zeugenhinweise, um den Tatverdächtigen zu identifizieren und weitere Details zum Geschehen zu erfahren.

    Zeugenaufruf der Bundespolizeiinspektion München

    Wer den Vorfall am Bahnhof Starnberg Nord beobachtet hat oder selbst betroffen war, wird gebeten, sich umgehend mit der Bundespolizeiinspektion München in Verbindung zu setzen.

    title="Bundespolizeiinspektion München – Pressestelle"

    subtitle="Hinweise zum Vorfall am Bahnhof Starnberg Nord"

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    Postadresse: Denisstraße 1, 80335 München

    Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei

    Die Bundespolizeiinspektion München ist unter anderem für die drei bis vier größten bayerischen Bahnhöfe sowie den Landkreis München und die umliegenden Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg verantwortlich.

    title="Weitere Informationen zur Bundespolizei"

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    title="Aktuelle Meldungen der Bundespolizei Bayern auf X"

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    Die Ermittlungen dauern an. Die Bundespolizei appelliert an die Bevölkerung, Informationen, die zur Aufklärung beitragen können, weiterzugeben.

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